Vorstände zu preisen, welche dcis Bedürfniß der Zeit immer• sicher erkennen und stets mit Weisheit berücksichtigen! —Wer könnte ohne Anerkennung bleiben bei der Intelligenz,dem Gemeinsinn, der Mildthätigkeit seiner wackern Bürgerund Bewohner? Aus denn, auf, Ihr Männer des Festes,und füllet die'Becher! Es gilt dem Ruhme Leipzigs !Stets grüne und blühe der Wohlstand dieser Stadt!! Esgilt dem Da,cke gegen seine weisen Be Hürden und Vor.'stände! Immer krön- deren rege Wirksamkeit wohlvcrdien-ter Beifall und Vertrauen!! Es gilt dem Glück aller sei«ner wackern B ü r g e r u n d N e w o h n e r! Und reicher Swgen jeglicher Tugend werde fort und fort Allen zu Theil!!"
Jetzt bestieg der Herr Bürgermeister von Leipzig , dergeheime Justizrath Groß den Reduerstuhl, lind erwiderteden von Herrn Na«mann zu Leipzigs Ehre ausgebrach«ten Toast mit folgenden Worten:
,, Wenn ich vor dieser chrenwerthen Versammlung dasWort zu nehmen mir erlaube, so geschieht es, weil ich michverpflichtet fühle, im Namen der Stadtbehörden den Dankauszusprechcn für die wohlwollenden Aeußerungen des gcchr-ten Sprechers und den vielstimmigen Anklang, den dieseAeusserungen bei der geehrten Versammlung erregt haben.Gewiß müssen wir darin ein erfreuliches Zeichen erblicken,daß unsere Wirksamkeit in dem uns übertragenen Geschäfts,kreis eine freundliche Anerkennung findet. Und es muß dieseAnerkennung um so ehrenvoller, um so schmeichelhafter füruns sein, da wir uns rühmen können, an der Spitze derVerwaltung eines Gemeinwesens zu stehen, bei dessen Mit,gliedern ein so unbefangener Sinn, eine so klare Ansicht,eine so würdige Haltuug vorausgesetzt werden kann, daß unssere weise Staatsregierung im vollen Vertraue» auf diesenguten Geist des leitenden Comitv, der Fcstgeber, aller Theil-nchmer und der gcsammten Bürgerschaft, von allen Besorg-nissen entfernt, es nicht für nöthig halten dnrfte, für die> . 3 * '