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Gtt! Nacht und Dunkel schiedVon Licht und Morgenroth;Ihm danket unser Lied.
Eine Stimme.Dniui singe icl) mit meinem Lied' ewig dein Lob, dutreuer Gort, und danke dir für alles Gute, das du an mirgethan; und wandle ich gleich in Nacht und tiefem Dunkel,und die Feinde umher stellen mir nach, so rufe ich an denNamen des Herrn, und der errettet mich aus der Hand allermeiner Feinde.
Chor.
Ihr Völker, bringet her dem Herrn Ehre und Macht!Ihr Könige, bringet her dem Herrn Ehre und Macht!Der Himmel bringe her dem Herrn Ehre und Macht!Die Erde bringe her dem Herrn Ehre und Macht!
Danker Alle dem Herrn und rühmet seinen Namen'. Erwird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit, und die Völker mitseiner Wahrheit. Alles was Odem hat, lobe den Herrn!
Am Abend beschloß ein Ball von mehr als 4»00Per'fallen aller Stände in der Festhalle, diese Reihe der man-m'gfaltigsteu geistigen Genüsse, woran stets ein zahlreicheSPub-likuin mit dem regsten Interesse Theil genommen hatte. KeinTon deö Mißvergnügens, nichts als Harmonieen der Mu-stk und der Gemüther waren vernehmbar, nur Schade, daßbisweilen Regenschauer durch das leichte Dach drangen,welche auf Augenblicke manches freundliche Auge zu um- '*düster» im Stande waren, und an dieTänze beim Pfingst-biere erinnerten, wo oft auch plötzlich große Regentropfenals ungebetene Gaste durch das luftige Laubwerk auf diekunstgeflochtenen Haare der Tänzerinnen fallen, doch siewaren schnell vorübergehend und nicht vermögend, die all-gemeine Freude zu stören, ja, sie gehörten gewissermaßenzum Ganzen; denn hatten sich Tags vorher Manche in-wendig freiwillig naß gemacht, so wurden Heine in dem-