Einleitung zu dem Versuche
organischen Entwicklung der Völker hervorquillt, da muß, wie inunsrer Gegenwart, das Gesetz dieses Einklangs, die ewige Te-tractvs, als der unsterbliche Quell aller Harmonie durch ernsteWissenschaft erforscht und in das Bewußtsein eingetragen werden.
Plan zu einer allgemeinen vergleichenden Geographie.
Jede Betrachtung über den Menschen und über die Naturführt uns von dem Einzelnen zu seinem Verhältnisse mit demGanzen, von dem scheinbar Zufälligen zu dem wesentlich Gesetz-mäßigen. Aus dem Einzelnen geht die volle Erkenntniß desGanzen nicht hervor, wenn nicht auch dieses zugleich erkannt ist.Wie durch das Ganze erst der Theil gebildet wird, so löset sichauch in der Betrachtung durch das Gesetz erst das Besondere ab,und wird zum Einzelnen oder zum Individuum.
So konnte auch erst aus dem Begriff des Sonnensystems derkosmische Lauf der Erde, und erst aus dem Begriff der Erde alsPlanet und als Kugel, die Anordnung ihrer Theile und derengegenseitiges Verhältniß verstanden werden.
Wo eine solche Einheit im Begriff sich zur Klarheit im Be-wußtsein erhebt, da geht aus ihr die Ordnung im Mannichfalti-gen hervor; wo hingegen nur ein Streben darnach vorhanden ist,oder nur vorhanden sein kann, da steht auch die Anordnung desMannichfaltigen noch unter der Bedingung des Unbestimmten aufder Stufe der Unvollendung da.
So führte die Feststellung des Gleichgewichts der anziehen-den und abstoßenden Kräfte des Erdballs in der Richtung derErdare eine solche Naturordnung in Beziehung auf den Nordenund Süden der Erde ein, die sich bald auch mathematisch begren-zen ließ und in den Gegensätzen von beiden zur Anerkennungeines Gegensatzes aller irdischen Thätigkeiten in der leblosen undbelebten Natur hinleitete. Es schien dieser Einfluß sammt seiner