einer allgemeinen vergleichenden Geographie. 23
Ausschlüsse gegeben haben, dadurch zu größerer Klarheit gekommensein müßte. Es bliebe ein anderes Gebiet, das der innern An-triebe der von dem Aeußern unabhängigen rein geistigen Naturin der Entwickelung des Menschen, der Völker uud Staaten, zurvergleichenden Untersuchung übrig, als würdiger Gegenstand einerleicht noch glücklichern Betrachtung und nicht minder lohnendenForschung.
Methode der Anordnung.
Der Titel der gegenwärtigen Arbeit zeigt an, daß sie in dasGebiet der historischen oder Erfahrungswisscnschaftcn fällt, derenVervollkommnung nur in gleichem Schritte mit der Summe derwichtigen Erfahrungen wachsen, und daher jedem folgenden Ge-schlechte in immer veredelter Gestalt überliefert werden kann.
Aus welchen Hauptqnellen diese Summe der Erfahrungenabgeleitet wurde, soll der folgende Abschnitt andeuten, der gegen-wärtige aber einige Hauptzüge über die Methode ihrer Verbin-dung darlegen.
Die Methode, nach welcher dieser specielle Theil beobachten-der Naturwisscnschaft angeordnet wnrde, ist diejenige, welche sehrbezeichnend die reducircndc, als die objective, genannt worden ist, dieden Haupttypus der Bildungen der Natur hervorzuheben und da-durch ein natürliches System zu begründen sucht, indem sie den Ver-hältnissen nachspürt, die im Wesen der Natur selbst gegründet sind.
So mußte die ganze Anordnung völlig abweichend werdenvon denjenigen trefflichen, frühern Arbeiten, welche dieselbe Wis-senschaft, unter dem Namen von Geographie oder physicalischerErdbeschreibung, nach der classificirenden oder subjektiven Methode,für das Bedürfniß anderer Wissenschaften und zu besonderenZwecken, vortrugen.
Wenn daher Eratosthencs der Cyrenäer zuerst die astronomi-sche Geographie, Herodot uud Strabo gewissermaßen die erstegeographische Historie und historische Geographie u. s. w., unter