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Der Getreidehandel in der Provinz Posen / von Władysław Hedinger
Entstehung
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Die Anbauflächen von Roggen, Gerste und Hafernehmen schwankend doch stetig zu, dagegen nimmt der

Anbau

von Weizen

ab 1 ).

Ernteflächen in der

Provinz Posen

für

Jahr

Roggen

Weizen

Gerste

Hafer

1888

521.092

98 776

89.814

142.553

1889

523.623

99.132

85.356

150.846

1890

527.701

98.622

82.644

152.725

1891

521.156

99.414

81.927

153.659

1892

522.261

102.899

80.819

152.824

1893

566.369 2 )

106.262

83.198

141.197

1894

568.563

95.636

86.237

138.195

1895

576.743

83.534

87.896

139.191

1896

682.599

79.579

87.965

139.035

1897

581.354

81.258

88.960

136.534

1899

580.258

87.589

98.578

134.563

1900

601.035

94.338

107.794

142.967

1901

543.869 3 )

47.494

143.919

185.380

1902

636.753

71.438

111.929

146 336

1903

633.783

66.745

112.388

146 582

1904

640.872

76.077

109.901

142.825

1905

647.900

76 556

113.935

144.521

1906

642.525

79.039

116.030

145.504

1907

643.903

80.303

117.066

148.906

1908

643.434

78.267

113.728

153.550

1909

646.726

75 344

117.739

153.493'

*) Der Grund ist wohl doppelter Natur. Der Anbau vonWeizen ist in der Provinz Posen Sache des Grossgrundbesitzers.Dieser nimmt ab. Der Bauer isst Roggenbrot, baut also keinenWeizen.

Sodann hat der Grund überall durch Meliorationen viel anseiner Feuchtigkeit verloren, so dass der Weizen schlechter gedeiht.

2 ) Bei den Getreidearten sind, abweichend von den Vorjahren,wo die Flächen von Haupt- und Nebenfrucht, abzüglich der Grün-futterflächen nachgewiesen wurden, nur diejenigen der Hauptfruchtangegeben.

3 ) Diese Ausnahmen erklären sich daraus, dass infolge einessehr starken aber schneearmen Winters die Wintersaaten so arg:mitgenommen wurden, dass sie umgepflügt und mit Sommergetreidefrisch besät werden mussten.