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Gruppe II. gesagten. Diese beiden Kreise weisen einenrelativen Niedergang auf.
Die letzte Gruppe IV teilt sich in die 7 Kreise: Lissa,Gnesen, Samter, Rawitsch, Jarotschin, Schwerin a. W„Krotoschin der Gruppe IVa, bei der die Zahl der gewerb-tätigen Personen relativ weniger sinkt als die der Betriebe,und in die 6 Kreise: Kolmar i. P., Schubin, Birnbaum,
Fraustadt, Witkowo , Koschmin, der Gruppe IVb, wo derGetreidehandel stark im Niedergang begriffen ist.
Demnach ist zusammengenommen in 14 + 5 -j- 8 = 27Kreisen eine Entwicklung zum bessern, und in 2 -|- 7 -)- 6 = 15Kreisen zum schlechteren festzustellen.
II. Die Ursachendieser Entwicklung.
Diese Entwicklung kann man durch die Tatsache derGenossenschaftsbewegung allein nicht erklären; die wirtschaft-liche Entwicklung des Getreidehandels ist die Folge vonvielen verschiedenen Ursachen, die teils im Getreidehandelselbst begründet liegen, teils von aussen her auf ihn ein-wirken.
a) Die Untauglichkeit.
An Ursachen, die auf die Entwicklung des Getreide-handels von Einfluss sind und diesem aus ihm selbst er-wachsen, wären vor allem zu nennen die Untauglichkeiteinzelner Getreidehändler, über die man aber nicht vielschreiben kann, da es vollständig an Material fehlt. Sodanndie Aenderung in dem Verhältnis des Getreidehandels zumKonsumenten und Produzenten.
b) Die Aenderung des Verhältnisseszum Konsumenten.
Der Getreidehandel ist ein Zwischenhandel, er ist dasBindeglied zwischen Produzenten und Konsumenten. Hierauskönnen ihm zwei Schwierigkeiten erwachsen. Entweder kannder Konsument den Getreidehandel umgehen und direkt
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