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habe ich in den Tabellen XIV und XV zusammengestellt,um sie, wenn auch mit gewisser Einschränkung, ergänzendim weiteren zu verwerten.
Was ich hier an erster Stelle von den Angaben fürMehl usw. gesagt habe, gilt ebenso von den anderen An-gaben, also von Roggen, Weizen, Hafer und Gerste.
Bei der Eisenbahnstatistik muss man bemerken, dassdieselbe erst seit 1897 für Mehl usw. einigermassen zu ge-brauchen ist, denn erst seit diesem Jahre unterscheidet siezwischen Mehl einerseits und Kleie und Miihlenfabrikaten usw.anderseits. Da eine Umrechnung der Angaben bis zumJahre 1897 nur auf Grund der Annahme, dass die Verhält-nisse vor 1897 dieselben gewesen sind, wie nach 1897, er-rechnete Zahlen geben würde, die keinen Anspruch aufWahrheit beanspruchen könnten, so muss man davon ab-sehen, an dem Artikel Mehl, Kleie usw. auf Grund derEisenbahnstatistik etwaige Folgen der Aufhebung des Iden-titätsnachweises erkennen zu wollen.
Die von der Eisenbahnstatistik gegebenen Zahlen sindin der Tabelle XVI zusammengestellt.
Die folgende Zusammenstellung (sie ist errechnet aufGrundlage der Tabelle XVI) zeigt die Absatzgebiete fürPosener Mehl in den letzten Jahren. Danach hatte dieProvinz Posen im Durchschnitt der letzten 3 Jahre (1906 bis1908) einen Mehrversand von Mehl:
nach Ostpreussen
653
To.
, Häfen
1 334
99
nach Pommern
521
n
„ Häfen
5 616
71
Regbz. Oppeln
22 740
n
„ Breslau Liegnitz
8 483
„
9 057
n
1 201
n
2 990
n
Königreich Sachsen
6 334
„
Südbayern
150
n
Nodbayern
1 586
9 »
zasammen
ca 60 665
So.
wogegen die Provinz einen Mehrempfang aufweist aus West-preussen von 6700 Tonnen, sodass die Provinz, von den