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Dasselbe scheint es mit den Angaben vom Regbz.Oppeln (Spalte 22, 23) der Fall zu sein. Aber da es strittigsein kann, ob diese Zufuhren aus Russisch-Polen (Ver-bindung über Herby usw.) oder aus Oesterreich kommen,so führe ich sie im weiteren analog den Angaben der Eisen-bahnstatistik auf. Ebenso die Angaben über den Regbz.Breslau, Spalte 24, 25, und Liegnitz , Spalte 26, 27, trotz-dem die Sendungen auch aus Böhmen stammen könnten.Dagegen sind die über Pommersche und Ost- und West-preussische Häfen, Spalte 6—9, kommende Kleie als skan-dinavische anzusehen.
Nach diesen Vorbemerkungen sind die Mehrzufuhrenan Kleie in der Hauptsache als von nachstehenden Ländernstammend anzusehen:
2.
„ Skandinavien
15 490
»
3.
5 842
„
4.
. Breslau
1 572
n
5.
„ Oesterreich
11 983
zusammen ergiebt das ca.
116.115
To.
importierter Kleie gegen ca. 80.000 To. Mehl = ca. 40 000 To.
2
Kleie, die die Posener Exportmühlen abwerfen.
Diese Mengen von eigener und importierter Kleiebraucht die Provinz Posen nicht alle auf, sondern versendetsie und zwar in der Hauptsache nach
1. Provinz Pommern ca. 7 860 To.
2. Regbz. Breslau und Liegnitz „ 3 939 „
3. Provinz Brandenburg „ 9 498 „
4. Regbz. Magdeburg, Anhalt „ 2 360 „
5. Merseburg, Thüringen „ 4 734 „
6. Königreich „ 2 907 „