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Das Wirtschaftsleben der antiken Welt : Vorlesungen gehalten als Einl. z. Wirtschaftsgeschichte d. Mittelalters / von Lujo Brentano
Entstehung
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Lorenz von Stein und die deutsche Soziologie / Demokratie / Der Zionismus / Karl Marx /Adolf Wagner usw. sind doch von so allgemeinem Interesse, daß man sie ganz gerneinmal von deranderen Seite aus sieht und auf sich wirken läßt. . . .

Band II: Soziologische Streifzüge

III, 352 S. gr. 8° 1927 Rmk 8.50, geb. 11.

Inhalt: Wissen und Werten. / Die gegenwärtige Krisis in der deutschen National-ökonomie. / Physiologie und Pathologie des sozialen Körpers. / Zur Theorie der Ge-nossenschaft. / Die soziale Bedeutung der Genossenschaft. / Die Gewerkschaft. / LloydGeorge und der englische Großgrundbesitz. / Der russische Bauer. / Was uns die russischeAgrarreform bedeutet. / Ostelbische Tagelöhne und Landflucht. / Gemeineigentum undPrivateigentum an Grund und Boden. / Zur Geschichte und Theorie der landwirtschaft-lichen Produktivgenossenschaft. / Die Arbeits- und Pachtgenossenschaften in Italien. /Ein gescheitertes sozialpolitisches Unternehmen. / Bodenwertsteuer oder Innere Koloni-sation ! I Gemeinwirtschaft. / Die Revolutionierung der Revolutionäre. / Eine Revisiondes sozialdemokratischen Programms. / Freier Handel und Genossenschaftswesen. /Wohnungsfrage und Volkskrankheiten. / Die Kaufkraft des Geldes. / Zur Geldtheorie. /Das Bodenmonopol. / Zwei neue Lehrbücher der Oekonomik. / Alfred AmonnsObjektund Grundbegriffe der Theoretischen Nationalökonomie. / Die Utopie als Tatsache.

Kar t eil - Ru n d s c h au. 1927, Pleft II: ... Bei Oppenheimer ist das Verhältnisvon Staat und Wirtschaft das Zentralproblem seiner Lebensarbeit. Er macht den Staatverantwortlich für die Entstehung der Klassen durch Aufrichtung von Herrschaften, geselz-lichen Schutz von Monopolstellungen, welche die segensreiche Auswirkung der freienKonkurrenz unmöglich machen. Die Gedankengänge Oppenheimers, der in unsere Zeitals ein Weiser hineinragt, bewegen sich in der philosophisch-ethischen Ebene und gipfelnin der Erkenntnis, daß die Gesellschaft durch uns grundsätzlich und grundstürzend ver-bessert werden könne. . . . Das Buch gehört zu denen, welche dem Praktiker rite -gnniit-sätzlichen Ueberlegungen, die ethischen Grundlagen der Wirtschaft, nahe bringen und demTheoretiker zeigen, daß die Welt der Lösung von Aufgaben bedarf und keiner Abstrak-tionen. .. . Dr. Claus Morgenstern.

Der Arbeitgeber. 1927, Nr. 17: ... Es sind populär gehaltene Ausführungenbestimmter Themen, die von allgemeinem Interesse sind. Daher lesen sie sich auchungemein glatt und flüssig und geben in großen Umrissen ein Gesamtbild der originalenGrundanschauungen Oppenheimers. . . . Wie man sieht, liegt eine große Reichhaltigkeitverschiedenster geistiger Darbietungen vor, die niemand aus der Hand legen wird, ohneneue Einsichten und tiefere Anregungen empfangen zu haben. . . .

Prof. D. Dunkmann, Berlin .

Arbeit und Wirtschaft. 1927, Heft 19: . . . Selten, daß ein Gelehrter vonRang so anschaulich und klar, so temperamentvoll und witzig auch in relativ kurzenAufsätzen ein Gesamtbild seines wissenschaftlichen Schaffens zu entwerfen vermag. . . .

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Annalen der Philosophie. Bd. 8 (1928), Heft 4/5 : Der Frankfurter National-ökonom und Soziologe sammelt in diesen beiden Bänden seine zahlreichen Aufsätze undReden, getrennt nach ihrem mehr theoretischen und praktisch - politischen Charakter.Diese Sammlung ist bei ihm um so berechtigter, als Oppenheimer immer um möglichsteLebensnähe seiner Grundlagen wie Urteile bemüht ist und seine Arbeit die tätige Mit-wirkung an den schwebenden Aufgaben der Gegenwart und Zukunft zur Voraussetzunghat. Besonders zahlreich sind im ersten Band naturgemäß die Aufsätze über dasGenossenschaftswesen in Theorie und Praxis, ferner über gemeinwirtschaft-liehe Fragen, doch auch sein theoretischer Standpunkt ist aus Auseinandersetzungenmit zeitgenössischen Werken der Wirtschaftstheorie zu erkennen. Auch dieSozio-logischen Streifzüge sind keine weltfremden Theorien oder Analysen, sondernkritische Auseinandersetzungen mit den Problemen des Tages, mit Bolschewismus, Libera-lismus, Demokratie, Zionismus und Antisemitismus, mit Kommunismus und Sozialismus.Dazwischen stehen lebensvolle Bekenntnisse zu Führern der Wissenschaft kurz überalldas Bestreben, in langer Arbeit gewonnene theoretische Stellung am lebenden Geschehenzu erproben und sich zu eigenem Urteil zu bekennen. Bla.