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England und wir : Rede über Wirtschaftskrieg und Wirtschaftsfrieden gehalten vor dem Verband des Einfuhrhandels am 16. März 1918 / von Helfferich
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-wdttten, ihre Forderungen hätten nur regulative V'edeukung, sieseien ebenso wie die deutschien Sozialdemokraten mit einen:Frieden einverstanden, der ihren eigenen Völkern nichts nimmt."

DerVorwärts" hat bei den Entente-Sozialisten bisherkein Verständnis gesunden. Er hat im Gegenteil nach der letzten-Kriegsrede Clemenceaus feststellen müssen, daßderKriegswille unserer westlichen Feinde nicht nurAngebrochen, sondern in der letzten Zeit noch ge-steigert ist." Und dieser Kriegswille geAt aufunsere Vernichtung.

Das ist der nackte Sachverhalt, Alles' anderesind Redensarten!

Wenn z. B. der britische Schatzkanzler Bonar Law nvLHin! seiner letzten Budg.etre.de zum hundertsten Mal mit demewig! jungen Brustton der Ueberzeugung als einheitliches undunabänderliches Kriegsziel der Alliiertendie Vernichtitung des deutschien Wilitarismus" proklamierte, soi«antworte ich ihm:

Es lebe das deutsche Volksheer:Unserem straff organisierten Volksheer und seinengroßen Führern verdanken wir es, wenn wir als Volk undReich heute noch das Leben haben, wenn wir uns gegen eineUebermacht, wie sie die Geschichte noch Nicht gesehen, sieg-,reich behauptet und in den eisernen Wall der Feinde eineklaffende Bresche geschlagen haben, wenn heute der Zweifronten-?krieg zu Ende ist und wir tzum erstenmal in diesem Kriegjmit «freiem Rücken in die Endentscheidung hineingehen. DenBeweis !für die Berechtigung und die Notwendigkeit unseres^Militarismus" hat die Weltverschwörung unserer«Feinde erbracht. Aber schon vor dem Weltkriege hat ein klassi-scher Zeuge britischer Nationalität diese Berechtigung und Nor-iwendigkeit in folgenden Worten anerkannt:

Die deutsche Armee ist eine Lebensnor-1wendigkeit nicht nur für das Reich, sondern«Uch für die Existenz und Unabhängigkeit desdeutschen Volkes, da Deutschland von zweiStaaten flankiert ist!, deren jeder eine derdeutschen etwa gleichkommende Armee unter-hält. Wir dürfen auch nicht vergessen, daß,während wir eine Ueberlegenheit von 60°/<Mer die Seestreitkräfte Deutschlands for-dk-LK- h»NKichtliK leine-s HeereZ