keinen AnspruD auf einen Aweint'AMe-VkcLir«darb macht."
Der Engländer, der zu Anfang des Jahres 1914 zu Eng-ländern diese vernünftigen Worte gesprochen hat, tvarz
Llvyd George,heute der lauteste Rufer in! Streit gegen das, was' er deutschen!Militarismus und Imperialismus nennt. Derselbe. Lloh,HGeorge, der vor drei Tagen vor den „fvsien Kirchen" Eng-lands den Namen der Freiheit blasphemierte, der es dortzuwege gebracht hat, in dem Augenblick des ungeheuerlichen!Ultimatums an Holland die „Freiheit der Völker^als sein Gott wohlgefälliges, Kriegsziel anzurufen! —
M. H.! Das sind die Engländer! Praktische Leute! Leute,die es immer verstanden haben, den Idealismus der «U-ideren vor ihren Wagen zu spannen! —
Durch alle Verbrämung und Bemäntelung bleibt für unZder Sachverhalt bestehen: Den Frieden, den wir brauchen, vor,allem den Wlrtschaftsfrieden, ohne den es keinen Frieden füruns gibt, müssen wir erst noch erkämpfen. Das klingt bitterund hart nach fast vier Kriegsjahren; aber es ist die Wahrheit,und ein Feigling, wer sich! nicht traut, der Wahrheit ins Gesichtzu sehen!
Den: bisher ungebrochenen Kriegswillen unserer Feindekönnen wir nur die eigene stahlharke Entschlossenheit zuKennof und Sieg entgegenstellen.
Das letzte und schwerste Ringen — Gott weiß, es gibtNiemanden in Deutschland , der nicht mit heißem Herzen ge-wünscht hätte, es möchte dem hartgeprüften deutschen Kolkund der blutenden Menschheit erspart bleiben. Aber wenn essein muß, so wird das deutsche Volk auch diese äußerste Probebestehen. Das ist unser aller Zuversicht.
Und diese Zuversicht steht auf dem Felsengrund LePTatsachen.
Der Krieg wird mcht in den fremden Weltteilen entschieden,in denen England heute im Borteil ist. Die Entscheidungwird fallen auf den Schlachtfeldern Frankreichs undim Seekriegsgebiet um England . Alles andere trittzurück.
Wo sind heute Englands silberne Kugeln, mitdenen Lloyd George sich vermaß, den Krieg zu gewinnen? —>Verschossen und platt zur Erde gefallen.