Die sechs und dreisiigzcilige Vibel., zwischen 1456 und 1460.
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36 Zeileu (woher ihr Name), übertrifft an Größeund Vollendung der Lettern die Gutenbergische42zeilige Bibel. Daß dieses Meisterstück wirklichder Presse Pfistcr's und nicht jener Gutcnberg'sangehöre, ist znletzt von I. Wetter, S. 452-457,durch schwer zu widerlegende Gründe nachgewiesenworden. Die hauptsächlichsten derselben liegen inder vollkommenen Gleichheit der Typen mit denendes „Boner'schen FabelbnchS" vou 1461 uud der
„Vier Historien" von 1462, welche Psister's Namentragen. Jaeck'S Behauptung aber, daß diese Bibeldie erste sei, ward von Wetter mit unverwerftichenGründen widerlegt und dargethan, daß sie ungefährsünf Jahre spater als jene erschienen ist.
Das hier beigefügte Faesimile nach dem unver-gleichlich schönen Eremplarc der Leipziger Universi-tätsbibliothek mag znnl Vergleiche mit der heili-gen Bibel Guteuberg's, S. 117, auffordern.
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