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Gegen den Währungs-Umsturz / von Karl Helfferich. Mit einem Vorw. von L. Bamberger
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Jahre

Mehreinfuhrvon Gold in Indien

Mehreinfuhr vonGold in den Ver.Staaten u. Indien

Bleibt von derjährlichen Pro-duktion für dieübrige Welt

1000 Rup.

k g')

k g

kg

1878

8 962 =

5400

800

108 200

1879

17 505 =

10 700

12 300

96 700

1880

36 551 =

22 300

138 400

29 100

1881

48 440 =

29 400

I 76 200

69 500

1882

49 309 =

28 900

31 600

68 000

1883

54625 =

32400

41 600

57 700

rf-

00

00

46719 =

27 500

0

99 900

Ein Blick auf diese Ergebnisse zeigt, in welch prekärer Lagesich damals die Länder mit Goldwährung und Goldvaluta inEuropa befanden. Die Goldzufuhren, welche in den siebenzigerJahren noch reichlich waren, wenn auch nicht mehr so reichlichwie in den fünfziger und sechziger Jahren, nahmen rapid ab. ImJahre 1880 wurde Europa nicht nur kein Gold aus Amerika zu-geführt, sondern Amerika und Indien entzogen der übrigen Weltaufser dem ganzen Ertrag ihrer Produktion in diesem Jahre nochüber 29000 kg Gold aus ihrem Bestände, ebenso im Jahre 1881die noch grüfsere Summe von fast 70000 kg. Man denke sichdie zunehmende Verwendung des Goldes für industrielle Zweckehinzu, und man wird begreiflich finden, was das vielmifsbrauchteWort Goldknappheit bedeutet. Wenn überhaupt einmal, so-lange die Erde steht, von Goldknappheit gesprochen werdenkonnte, dann durfte man Anfang der achtziger Jahre davon reden;denn damals hatten wir nicht nur keinen oder sehr kärglichenneuen Goldzuflufs, sondern sogar zeitweilig ganz erhebliche Gold-abzapfungen. Und auch diese Verhältnisse hielt man nicht fürvorübergehend, wenigstens die Bimetallisten nicht. In dem be-reits erwähnten «Offenen Brief » (S. 89) schrieb Arendt: «wo-rauf ich Gewicht lege, das ist, dafs

1. die regelmäfsige Versorgung Europas mit amerikanischemGold aufgehört hat, während gleichzeitig die australische Zufuhrsich vermindert, und dafs

*) Errechnet nach dem durchschnittlichen Goldwerthe der Rupie in deneinzelnen Jahren.