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Die bäuerlichen Verhältnisse im Elsass : durch Schilderung dreier Dörfer / erläutert von A. Hertzog
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III. ABSCHNITT.

für 1881/82 auf

424

Parzellen

1882/83

268

»

1883/84

367

5)

1884/85

257

n

1885/86

426

»

Ein grosser Wechsel in den Zahlen!

Von Einwirkung hierauf sind in einigen Jahren diegrosse Zahl von Parzellen, welche nach Todesfall verändertwerden.

Es sind uns Fortschreibungen vorgekommen, deren Ur-sachen manchmal bis auf 20 Jahre zurückgingen.

Dies erklärt, dass die Katasterstatistik nicht immer zu-verlässig sein kann, besonders nicht in Bezug auf die Zahlder Besitzer.

Mancher dieser verschwindet geräuschlos; das Kataster,das nicht statistische, sondern finanzielle Zwecke hat, küm-mert sich nicht darum, so lange die Steuern bezahlt werden.

Thatsächlich befindet sich demnach ein Gut oft Jahrelang schon in den Händen eines Bruders oder Schwagers,der Verabredetermassen die Steuerzettel in Empfang nimmt,diese bezahlt, und damit ist dem Kataster gegenüber Alles gut.

Für das Jahr 1885/86 wurden 426 Parzellen mit zu-sammen 58 Hektar 65 Ar, 55 Caverändert.

Der mittlere Gehalt dieser Parzellen beträgt somit 14Ar, hier also schon eine grössere Parzellirung, als die obenberechnete. Auf die verschiedenen Mutations-Ursachen ver-theilen sich die Fortschreibungen also:

Notarieller Kauf.

96

Parzellen

Privatkauf.

20

5)

Notarieller Tausch.

16

Ehe-Vertrag.

10

»

Zwangsversteigerung.

4

Y)

Erbschaft.

38

W

Theilung und Schenkung . . .

222

Zusammen 406 \

Ursachen die nicht Güterverkehr 20 / aiZe en