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viel geringerem Masse, Colchester in Betracht. Und deutlichzeigt sich die Bedeutung der Tuchmanufaktur für diese Orte.So betrug die Bevölkerung des Hauptsitzes der Tuchmanufaktur1377 zur Zeit Eduards III. nach den Angaben der Steuererheber3952 Laien über 14 Jahren, nach Chalmer’s Schätzung danach5928 Personen, i Nach Macaulay 2 betrug 1685 seine Bevölkerung28000—29000 Seelen und Defoe 3 4 (1725) berichtet von 120 000Personen, welche in den Tuch- und Seidefabriken von Norwichbeschäftigt seien. «Nicht dass all’das Volk in der Stadt wohnte,wenn auch Norwich sehr gross und volkreich ist.» Sie wohntenvielmehr in Dörfern und spannen das dort verarbeitete Wollen-garn.
Der zweite dieser Distrikte umfasste' 1 in Somersetshire :Frome, Pensford, Philips-Norton, Bruton, Shepton-Mallet, Caslle-Carey und Wincaunton ; in Wiltshire : Malmsbury , Castlecomb,Chippenham, Caln, Devizes, Bradford, Trowbridge , Westbury,Warminsterund Me re ; in Dorselshire: Gillingham, Shaftesbury,Bemister, Bere, Sturminster und Shireborn ; in Gloucestershire :Cirencester, Tetbury , Marshlield, Mincing-Hampton und Fair-ford. «Zwischen diesen Städten, weit entfernt wie sie — Brad-ford und Trowbridge ausgenommen — von einander lagen,war eine sehr grosse Zahl von Dörfern, Weilern und vereinzeltstehenden Häusern zerstreut; hier wurde durch das arme Volkdas zur Tuchfabrikation nöthige Spinnen der Wolle vorge-nommen; die Meister-Tuchmacher, welche im Allgemeinen inden grösseren Städten wohnen, senden ihnen wöchentlich dieWolle ins Haus und lassen gleichzeitig die gesponnene Wolleabholen, die dann für den Webstuhl zugerichtet wird.» London war der Markt für die fertigen Tücher.
Der dritte Distrikt war der West-Riding von Yorkshire mit Halifax und Leeds als Mittelpunkte. Hier wurden grobe