14 Conrad Bauiiigartlien. Z
5 0 3 ב • Sigismundi Fagiluci Extemporalitâtes Vratislaviae. Μ.Ό. III. die XII. Aprilis■
Dieser Fagiluci wird auch Bu eh w al d genannt und soll ein Bres-
lauer gewesen seyn. Diese beyden Schriften, wie auch dio
folgende, welche er 1504 gedruckt, sind unter die grössten
Seltenheiten zu zählen.•
Das merkwürdigste Buch, das aus Conrad Baumgarthens Officin hervor-gieng und überaus correct und mit scharfen Lettern gedruckt ist, war:
!504. Die Legende von der heiligen Ilcchvig, davon der vollständige Titelalso lautet: z )
ALhy hebet sich an dy grosse legcda der hailigsten frawenSandt hedwigis^ eyne geborne furstyn von Mehrmuvndeyne gewaldige herczogynne In polen vnnd Schlesyenwelch legenda vil schöner Historien, Inn sich beschleusset.vnd biß Heer alleyne bey etzlichê geistlichen Cloestere/ vndErbaren purgeryn czu Breszlaw, kostparlichen vnd vorgros cleynot ist ghehalden wurden, v !1d nw durch michConradu Baumgarthen gote czu lobe gedruckt, der czalCristi vnszers Herren M:ccccc. vnnd. iiij. in Folio.
Auf der letzten Seite stehet:
Gedruckt vn volendet In der konigklichen Srat Breszlaw, Durch michConradum Baumgarthen, Am mitwochen vor Zohannis des teuf-fers, Nach Cristi geburdt Tausent funffhundert vnd ym vyrden yare ׳Darunter des Buchdruckers Wappen, in dessen Schilde eine Garten-Planke mitoffner Thüre von sechs zugespitzten oben angenagelten Brettern, hinter denen aufeiner Erhöhung ein abgekappter Stamm mit drei Ästen und Blättern; auf dem ge-,, schlossnen
2) S. Schlesisches liistoribxhes Labyrinth. Ssi 528. 52) und S. 651 bis 684, wo diese L««׳gende nach allen Blättern besclniebea ist*