dem Blatte X beigesetzte Bemerkung: Maximilian des egenanntenKaiser Friedrichs liebster sun. unnd geborn Anno dominiIU(ÜO(?OI^IX an dem gründornstag und getaufft an demostertage Hut auf disen tag oster aubct. Anno dominiNOVOVI^XXV zu Tilingen. bey dem erwirdigsten byschoffze augspurg. Nachden 10 ersten Blättern, welchedasJnhaltsverzeichnißund die Genealogie des Hauses Oesterreich enthalten, folgt das eigentlicheWerk auf 164 paginirten Blättern. Der Anfang ist roth gedruckt: Daserst blat. das buch genandt derspiegel menschlichen lebenswie und in wöllcher maß der mensch sein leben vollfürensoll n'. Auch schmücken es viele, zum Theil wohl gelungene Holzschnitte.
15.
LK/zV/ö/'/N!' et 6/?i.5t0?6 ^6 it6M/?0/'6 «5 Sttnctis.
Goth. k'ol. Ohne Sign., Cust. u. Seitenz., Druckjahr u. Drucker.Indeß entschieden aus der Zainer 'schcn Presse. Worauf sich die AngabeZapfs I, 41 gründet, weiß ich nicht; unser Exemplar ist nicht datirt.
^.UKZ. 2021.
16.
Die deutsche Bibel.
Goth. k'ol. Ohne Sign. u. Custod. 51 Zeilen und 2 Coll. und indem ersten Bande 320, in dem zweiten 321 gezeichnete Blätter.^uKK. 1976 u. 1977. Zapf I, 42.
Sowohl am Schlüsse des ersten, als des zweiten Bandes steht dieJahreszahl 1477. Es ist die erste deutsche Bibel mit derAngabe des Druckjahrs, und unter den bekannten Ausgaben derin das Deutsche übersetzten heiligen Schrift die sechste.
Die Holzschnitte, 73 an der Zahl, sind dieselben, wie in der vorhinbeschriebenen Bibel. Nach allen Merkmalen hat sie Günther Zainer gedruckt, dessen Wappen, ein fortschreitender Mann, der an der linkenHand einen Schild mit einem in die Höhe steigenden Löwen hält, amEnde der beiden Bände sich findet.
Panzers Irrthum, der sonst auch diese Bibel sorgfältig beschreibt,(vt. Beschreib, der Augsburg . Bibeln x. 19 — 21) erhält durch dieAusmittelung des eigentlichen Jahrs, in welchem Günther Zainer starb, seine Berichtigung. Ebert führt sie schon (bibl. Lerik. I, 176)als Erzeugniß der Zainer 'schcn Druckerei auf.