1473 fuhrt. Wäre nun Zapfs Angabe richtig, so mußte dieses Buch schonim Kloster zu St. Ulrich gedruckt worden seyn. Allein von allen andernaus der Presse des Klosters St. Ulrich hervorgegangenen Drucken hat keinerdie Lettern jenes Werks von 1473. Da nun kaum glaublich ist,daß hier nur bei einem einzigen Buche die von Schüßler gekauften Typenangewendet wurden, so werden diese wohl nicht die gewöhnlichen gewesenseyn, womit Schüßler seine Bücher druckte. Ich bin daher der Meinung,daß das in Frage stehende Buch von 1473 noch dem Schüßler zuzuschreibenist, und zwar um so mehr, als es unter den Drucken, die das Klostervon St. Ulrich lieferte, nicht erwähnt wird.
Schüßler war übrigens Bürger von Augsburg und schon 1466 lautder Steuerregister als solcher aufgenommen worden. In diesen Registernwird ihm ebenfalls das Prädikat Schreiber ertheilt.
In unserer Bibliothek werden folgende Drucke desselben aufbewahrt:
2.
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Goth. ^ol. 201. Bll.
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Goth. r'ol. Bll. 86. Beide'Theile ohne Sign., Custod. u. Seitenz.2 Coll. mit 50 Zeilen.
^u»x. 2034. Zapf I, 7.Die erste Uebersetzung des jüdischen Geschichtschreibers. Nach Muratori
Cassiodorus. <zf. Ebert I, 893, wo indeß statt eal. veo. zu lesenist Icul. 86jzt6iutuiK.
2.
l)/osit in O/i/'i'st/ttKi /ttii»in/5 c/?/6/'tt?v5 //ö/v AmAnsänge: ^tt/i M)^o.5/i /i/'esb^e/'i /i<Ä0,'«o^/'tt/?/ii t/^ciM/e stt^ct«