Johann von Wien, der auch im Jahre 1476 in Vicenza eine Offizinhatte, einerlei Person sey. Er gehörte demnach zu den wandernden Druckern.Hier druckte er 1475 und dann wieder 1477. Die in der hiesigen Bibliothekbefindliche Wienerische Inkunabel ist:
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Goth. Kl. li'ol. Ohne Sign., Cust. u. Seitenzahlen.^UKK. 2009. Zapf I, 45.
und ebenso
V.
aus der Druckerei des Hermann Kestlin, welcher diese im Jahre 1481nach Zapf I, x. XXIX eröffnete, nur ein Buch:
^ttcobt t?6 Vo/'ttF?'n6 OMS se/'Mv/tAM Sömctis. Am Ende:OoiieAit z^e/tt'o o/?«/s se^Mv^M ete. /»e»' Äö/'MttKKttm ^esM»^AMS^e A/'ös T'öAi« z'M/^esso/'i« e/^is^M «^/A6
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Goth. k'ol. Ohne Sign. und Custod. mit 198 pag. Blättern.
^UKK. 2010.Zapf war dieses Buch nicht bekannt.
«.
aus der Offizin des Johannes Schönspergcr des ältern. Dieserhat in einer langen Reihe von Jahren viele Druckwerke geliefert, die ihmeinen ausgebreiteten Ruf verschafften. Er besaß zu seinem Gebrauche eineeigene Papiermühle, deren Erzeugnisse sehr geschätzt waren
Die Gründung seiner Offizin fällt in das Jahr 1481. Wann erstarb, kann nicht mit Gewißheit angegeben werden. Noch im Jahre 1524erschien bei ihm die Ausgabe eines lutherischen Neuen Testaments . Somitwar er wenigstens 43 Jahre lang als Drucker thätig.
Unter den Produeten seiner Presse erhielt der bekannte Theuerdank die
*) «f. v. Stettins Kunst- und Handwerksgesch. p. 29 und Breitköpf überden Ursprung der Spielkarten und die Einführung des Leinenpapiers p. 103.
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