welchem die Jahreszahl 1482 steht, und der Satnrnns, bezeichnet durchdas Jahr 1492. Auf der hintern Seite des letztem Stockes befindet sichdas Glücksrad.
Der schone Holzschnitt von der Ulrichskirche, den wir vielleichtdem geschickten Formschneider Adolph zu verdanken Habens, ist schonin dem Buche: Das leben: verdienen: und wunderwerck derhailigen Augsburger Bistumbs bischoffen, sant Ulrichs, undSymprechts, auch der säligen martrerin Aphre :e. Augspurg,durch Verlegung unsers gotshauß, gedruckt durch SilvanumOtmar 1516 l>uKK. 2033) enthalten, lieber diesem Holzschnitte liestman in dem Buche: Ain form, visier, und vorrcissung derangefangen kirchen sant Ulrichs und Aphren zu Augspurg
Die Buchstäben sind, mit Ausnahme des gothischen C., alle aus den
du machest rein de: sel vnssat,vnd cleidest sie mit wisse- war,gewi-ket mit der selben nctt,kostlich in dinem namen.
Zom an dem jüngsten tag,gar veriag,so betag,vnser klag,
so die eigen schuld vns nag,frow so sag,das vns mag,gottes schlag,
erwenden, hilff das kein mensch verczag,syt vnsser tröst, ie an dir lag,Maria vnser schulde trag,das vns die vttcil wolbehag,by den vßerwelten Amen.Zu vlm gedmckt dmch Johannen, tzeiner von Rütlingen.*) ck. Brauns Geschichte der Kirche und des Stifts der Heiligen Ulrich und Afrazu Augsburg p. 22.
Die jetzige Kirche zu St. Ulrich wurde unter dem Abte Konrad Mörlin imJahre 1499 vollendet-j-), zu den Thürmen aber unter demselben 1506 der Grund gelegt.Sie sollten nach der Zeichnung unseres Holzschnittes gebaut werden. Die Reformation,in deren Folge der Abt Johann Könlin mit seinem Konvente 1537 die Stadtverlassen mußte, hemmte das Wer?. Nach der Rückkehr der Religiösen 1549 konnteder Abt Jakob Köplin nur einen Thurm ausbauen lassen, mußte aber hierbei zurErsparung der Kosten von dem frühern Plane abweichen -j^.)-j-) ck. Plac. Braun a. a. O. p. 22 und 26.-j-^) vf. Braun a. a. O. p. 30.
ler vns darnach ringen,das wir tzwingen,bei hochfatt schwingen,mach vns frölich düngen,da erklingen,englische singen,das wir siglich werde spn'ngen,als her dauid mit de: schlingen.
Vmer by d' maiestat,ist din rat,dz vo: gat,din gedat,
wer dir dann gedinet hat,frü vnn spat,den verlat,nit so diät,
din hilss, das flam sin sel icht biat,
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