^_Versuch von dem Wesen_
2. Durch jene begrciffen wir die einze-len Dinge/ (Ii^iviciua) durch diese betrachte»wir deroselben Übereinstimmung und Unterscheidmit oder von andern Dingen/ und was sie alsomit andern gemein/haben b)/ (^niverMa.)
I'K. z. Durch jene empfinden wir das aus-ftrliche von denen Dingen/ und daß sie etwassei)n/(Lxittemiam) durch diese erforschen wir dasinnere und was sie seyn/c) (ellenri^m.)
I'K. 4. Durch jene mercken wir/daß dieDingeauff unterschiedene Art beweget werden/(morus p-zslivus,) durch diese lernen und suchenwir/was dieser Bewegung Ursach sey cl)/(momszciivns.
^_ ^K- 5.
d) Dieser Satz ist offenbahr / und wird von niemandengeleugnet.
c) Daher pflegt man zu sagen/ daß der Mensch niemahlseinen Menschen gesehen habe/ weil ncmlich das We-sen des Menschen innerlich ist. Dahcro sind auch dieinnerlichen Gliedmasscn/ ober Theile eines Dinges/nur der blossen Vcrnunfft/ und deren Muthmaßun-gen/nicht aber denen ausserlichcnSinncn untertvorf-fen/ biß sie äusserlich werden/welches durch dic/ina-romie.inglcichen durch die Mechanischen undChymi-schen Lxpenmenr» geschiehet.
^) Denn die bewegte Sache/welche von denen auscrlicheuSinnen begriffen wird/ ist allemahl äusserlich/ dasist/ zum wenigsten ausser dem Gehirne. Und ob wohldie ausserlichen Dinge offtmahls sich/ offtmahls an-dere bewegen/so konten doch keine von diesen Bewe-gungen geschehen/ wenn nicht eine innerliche unsicht-bare Ursach dieser Bewegung wäre.