«2._ Versuch von dem Wesen_
und derer Drucknng nicht bestchen könne/weil sieviele comrci6icliones mitbringet/ wie schonallverm oben c. ?. §. i8-gczeigct worden.
^' ^^ "t"K. 5. (2) Daß alle diese Lxperimenrzl^rricelliama, ohne die Erfindung derer äusserenCylindern der Lufft begriffen werden tonnen/wenn man sagt/ daß man daraus die, Propor-tion der innern anziehenden Krafft der Lufft se-hen könne/wie weit ncmlich diese Anziehung inder Höhhcbung schwerer Corper gehen könne.Daß / ob schon auch sonsten das geringste bisgcnLufft/ein grosses 8pacium in der Auspumpungausfüllen / und so dann stocke und schwere Cör-per fortziehen könne/ dennoch GOtt dieser Krafftihre Grantzen gesetzet habe/daß sie das Quecksil-ber nicht höher als auff etliche Zoll/ und dasWasser nicht höher als auff gewisse Schuhe /in die Höhe bringen oder halten solle. Und daßdiese Ordnung Gottes/ die Menseben mit ihrengekünstele nicht überschreiten können / sondern sicheher zu Narren pumpen würden.
^ 0 in. 6. (z) Daß das Quecksilber in demKelch nicht eher in die Höhe derRöhrc steige alsbiß Lufft in denKM gelassen werde/ sey nichtdie Ursache / weil vorher keine Lufft im Kelche sey/die das Quecksilber in die -Höhe drücken könne;sondern weil die ^rcraciio in der Röhre nichtftarc? genug sey/das schwere Quecksilber in diehöbe zu bringen / indem Kelche eine con-rrsattraeAo ist/ so lange biß Lufft in den Kelch