, 18 Versuch von dem Wesck
^-'- /c- Verstand des Menschen davon gemacht ersof-Z'fen/ und den Sitz der Weißheit in dem Gehirne^/ - zu setzen gewohnet ist / auch ihre crsteSorge seynwie sie ihr Gehirne mit Kxperimencis,^^rvgrionibus und äemonttrarionllzus voll-füllen möge / und daher diese Lehre vom Geistnothwendig auslachen muß/weil sie gemeiniglichdas Hertz in Menschen als ein unwerthcs Ding/einen !VluscuIum u. s. w. betrachtet.^ ^> ^.l7.Es ist aber ferner nicht genung/wennein Weißheitliebender bey vochabender Reini-gung seines Hertzens eine Lust über Erkentniß derWahrheit dieser Lehre von allgemeinen Geist/undderdvnnexion anderer Wahrheiten/ die dar-aus fliesten empfindet/sondern er muß hierbey sehrbehutsam gehen/daß sein Hertz bey leibe nicht auffden allgemeinen Geist dieser Weltund auff des-sen allzufürwitzige Untersuchung falle/weil er sonstgantz leichte zu seinem grsssenVerderben/von demGeiste/der in der Lufft herrschet auff verbothenetuperttirion und schädliche Künste kan verleitetwerden.
^ 2 18. Derowegen nimmt er billig in Acht/
daß er fleißig bethe / 6. d. i, ein hertzliches Ver-langen zu GOtt habe/daß er als der Geist allerGeister sein Hertz mit seinen guten Geist regierenwolle / daß es die Wirkungen dieses guten Gei-stes von denen Wirckungen des Geistes dieserWeltwsbl entscheiden lerne/ und diesen Unter-scheid zu Bcförderung seiner Wohlfarth auch in
seinen
(iMx-xllc-i'äon dcr andern Regel.