des Geistes 6, Hauptstück. in
sucht/ und die tägliche Erfahrung zeiget/ daß auchein gottloser Mensch vermöge seines GehirnsLxpei'imema ^eLNzniLv^irsuüeZ obneGebeth erfindet / so kan sie nicht bcgrejffen / i)wiedas Gebeth zur Weißheit nöthig fty. Ja wcilihr Geist und auch ihr Gott nach ihren Lehr-Eä-tzen entweder endlich und also nicht allenthalben/oder vielmehr gar nirgend ist/was svlte mich an-treiben/einen zu bitten/ dcr mich nirgend crbörcnkan/ oder der viel ioc>o. Meilen von mir entfernetist/ und die vorrices IvlarcriX drücket oder he-xumb drehet-
1^. ^i. Und also ist escmchkein Munder/wenn die PKijolopKi, so in der Weltbcrühmetseyn / diejenigen auslachen / diedieLchrevomal^gemeinen Geist in der Schrifft 1^ suchen / undaus derselben behaupten wollen. Denn weilsie diese WeißiM nicht in Gottes Wort/ son-dern bey der verderbten Vernunfft des heidni-schen ^Moreüs, OemoLriri, Lpicuri u. s w-suchen/ als wollen sie auch hernach die heiligen_H ; S chriss-
Oder nach der Aristotelischen Philosophie subtile .N-
ü!nK!oues, reiolurione5, ^roblem.irg öcc.
i) Ich rede nicht von dem/ was den Worten nach aeschichet/ sondern was in der That bey dem Menschenund aus Hertzensgrunde vorgehet. I6> weist wohl/daß viel Cartesianer/Aristotelici u^s w. ihre Bibel zumöfftcrn durchlcscn können / aber ich habe anderswo^ezeiget/daß dieses/ und wenn man die Bibel undGebetbücher nach dem Calcnder durchliefet/kein Ge-bet sondern eine Arbeitsey.
^ Hier wird die dritte Rcgul der Weißheit sx^''c'ret.