Versuch von demWestn
wie wir dieselbe getrieben/dem Menschen Anlei-tung giebt/ sein elend zn erkennen und demüthigju seyn/ auch dadurch der Verstand erleuchtetwird / daß man nicht nur die Heil- Schufst inn, wer kiahrcr und klahrer einsiehet / sondern auchdie Bücher GottesfürchtigerMänner/die von der^ ^' Welt und gottloser Clerisey für Narren und Kc-herausgeschrien werden/als Fluts/ Guttmcmns/Jacob Böhmens/Valentin Weigels/HohburgSu.s.w. zu verstehen/und dasElsnd derer/die mit ih-ren Sophistischen cxcei-pris y)oder Fragen/ oderLieblosen Streit- Schafften ihre Ketzermache-rey vertheidigen wollen/ohnerachtet ihrer exclz-msrionum, zutonrarum, carminum gracu^z^toriorum ^c, gerade durch siehet/hingegen aberauch die Schrifftün solcher Leute/die zwar War-heir gehabt/aber nicht in dcnen Schrancken derDemuth blieben / als l'KsopKrzKl paracelll,LsglT Stiefels/ (^uirim Kuylmanns u. s. w. N'.itsolcher Behutsamkeit liefet/ daß man nicht dieSpreu fürGetreyde annimt/aber auch nicht denguten Weihen mit der Spreu weg schmeisset/wie man dann auch bch denen erstgedachrensichhütet/daß man bey selbigen nicht aufdas pr^ju^-«jicium ^ucl^orirsris fallet/ weder ein Böhmistnoch Weigelianer u.sw. wird/sondern in allenDingen alles prüfet und das Gute behalt/allenallerley wird/ und in Liebe alle duldet. Das
?)e.x Vieler oxcerpr.i ex lidris LöKmii.D.HinckclmanNs
Fragen. Dc6^i,M«ri! 7rip»Iir«niSchrifftcn widerGutmannen und Hohburgcn. Ich muß bekenne»/daß ich ans Lesen dieser letzten Schrifftcn das Elend»e^Sectirischen Msens mit habe erkennen lermu"