des Geistes 6. Hauptstück ,27
Art geändert werden. Denn alle Weißheit be-stehet in Erkantniß nützlicher Wahrheiten / undalle Thorheiten in Erkantniß unnützer/ wenngleich wahrer Dinge.
I'K. !8 Endlich so hat die Lehre der gemei-nen ^caäemischcn !)»6i>iii von Geisten diesesUngeschicke / daß sie entweder inunzehligen I^x-pcrimenren verliesset ist/und mit unzehligenBü-chern berühmter Leutex) in der Welt zwar die-selbe täglich häufst/ aber dabey immer blinderwird/ und mit offenen Augen nichts verstehet/inmebrere Lonn-g-Mion^ sich verwickelt / mitciteler Einbildung von sich und dcmSchmeichel--Lob seines gleichen eingenommen wird/daß mandas grosse Elend darinnen man stecket/ und wel-ches auch ein vernünfftiger Bauer zu erkennenund Erbarmung darüber zu haben fähig ist/ gantznicht empfindet / sondern eitler Ehre truncken im-mer weiter und weiter von der Wsißheit abkomt/in eine Verhärtung geräth/weise Leute verlacht/für Narren halt/ihreLehre verfolget/weil man siewegen Blindheit des eigenen Hertzens nicht ver-stehen kan / für Aberglauben/GottesLasterungen/Phantastereyen ausschrciet/ undvondieserTrun-Äenheit selten wieder zu rechte gebracht wird.
^K. 25. Dahingegen dieLehre vom Geist/
wie
und des Nutzens und Schadens derselben. Wohldem/der sich auffdicSi»n->cur derDinge wohl versteht.Hieriunenbesiund die Weißheit Adams^Aber durchBücher und Lehr-Satze wird sie nicht begriffen- Son-dern GOtt giebt sie nach dein Maaß seiner Gabenwen! er will. x) ^^licirnug der letzten Regul,
A c/>„<.' i^, ^>^?.«»» ^^^^^^^-^^^Vtcs/. )n.s^t<' : u>c<^>^<^ Ic-v-^^e^r ^^<->->/V^«.^>t^ 6-^ - -t^, > >^.