126 Versuch von demWcscn
27. Hingegen ist die Lehre des allge-meinen Geistes so unnütze und unwissende nicht/als sie von den andern ausgeschrien wird. Die^ ^ - Wirckung eincs^Dinges/ d.l. seine Bewegung^stine Farben/ sein Geruch / sein Geschmack in s.w. sind Zeichen der unterschiedenen Beschaffen-heiten des innerlichen Geistes/welche uns anfüh-ren / in Einfalt nach zu sinnen/ wozu dies lbennützlich zu gebrauchen sind/ und wie sie bey die-sen oder jenen ohne Schaden nicht gebrauchtwerden können. Wissen wir gleich nicht/ wiees zu gehe/daß der KlaZner das Eisen an sich ziehe/oder sich nach den Nordpol richte / so ist es dochgenung/daß wir dadurch iVlaAnerismum rerr-eerkennen / und der Erfinder der Ivl^noc- Nadelhat ohne dem Ueclianismo l^orpuscuI-Zli viel-mehr Lob verdienet / als Cartcsius/ der in seinen ,Schliffen den Uzgn-r mitsovielschraublchten ,pzi-riculn umgeben/ die doch kein Mensche aus-ser seinen Büchern sehen / noch ohne (lont^cji^,Aion beg! elften kan. Wissen wir gleich nicht /wie es zugehe / daß die Geister zweyer Safftein derMischung dein gemischten Saffte eine neueFarbe geben/ so ist es schon genung / wenn wirwissen / daß die Veränderung der Farbe ja sowohl als dieVeranderungHes Geruchsund Ge-schmacks Aeichenu) sind/ daß die Kraffte desGeistes in dieser Mischung auff diese und diese
Art
u) Die sichtbaren Geschöpffc und was davon in das Ge-sichte/Gchor/Geruch/Gcschmack undGefühlc fallt/sindAnjrigunscn derMrelunsen des Geisieö in selben/
und