i>t ' Versuch von dem Wesen
kommet. Aber alle deine Verwunderung rüh-ret daher/daß du den allgemeinen Geist bißhernicht begriffen. Denn es folget von.sich selber/wann die Mineralien, Pflcmtzen und Thiere nurmaterielle Dinge si'yn/ so können sie keine Em-pfindligkeit haben. Denn mgrerie empfindetnichts.
Ln. 71. Ich aber wundere mich vielmehr u-berdich/ wie du denen Bmnnen und Pflantzennach deiner irrigenMeynung ein Leben ohne Geist/und denen Thieren eine Empfindligkeit ohneGeist zuschreiben können. ^acerie ist ein todtesunempfindliches Wesen. Derowegen ist emmarerielleL Leben ein todtes Leben / oder ein Le-ben ohneLeben/und eine mareneüc Empfindlig-keit/ ist eine unempfindliche Empfindlichkeit.Wer ist nun mehr Verwunderung s oder äuöla-.chungs würdiz/ der/ so wohl an einanderhangen-und aus einander fliessende Dinge lehret? 0-der der/ so einander widersprechende Sachenvvrgiebet?
^K. Sprichst»: Warum schreibestdu dem allgemeinen Welt-Geist nicht auch end-lich gar Verstand und Willen zu? Dieses binich auch nunmehro zu thun willens. Dennes folget ja auch dieses nunmehro von sich selbst.Wo ein- Sinniigkeil / und Mar eine thätlicheSmnligkeit ist/ da muß auch.Verstand oder dochzum wenigsten nichts unverständiges seyn. Undwo wahrhafftige Begierden seyn/ da muß auchNothwendig ein Wille seyn. ^n»