des Geists 7. Hauptsmck. r5Z
l'rr. 7z. Bist du so kühne/ so beschreibe mirdoch die thätliche Sinnligkeitder Thiere/und ihre sinnliche Begierden. ^ Kanstu keinedeutliche Beschreibung geben / so musiu geste-hen/daß du was bqahet/ daß du selbst nichtweist was es ist/ nemlich/ daß du was unvernunff-tig bejahet hast. Giebstu mir aber eine Be-schreibung/ so wird entweder meine Lehre herauskommen/oder eine materielle Smnligkcit undeine materielle Begierde. Auffden ersten Fall ^habeich was ich will. Auffden andern Fallwirstu gestehen müssen/ daß dir deine Lehrmeisterwiedersprechende Dingein den Kopffgebracht;Denn eine materielle Thätligkeit und eine ma-rerielle Begierde ist eine leidende Thätligkeit undein leidendes Wollen.
1^.74. Und was meinstu? Ein Gesihopffe/dasGOttcs Willen genau in acht nimmt/und sei-ne Ordnung allezeit beobachtet/ solte dasselbewohl unverständig seyn ? Solte ein Meister /derallezeit sein Werck nach einer gewissen Ordnungverrichtet/ und daran kein Mangel zu spühren^ist/ ^nicht ja so vernünfftig seyn als sein Lehr-Iunge/vhnerachtet dieser bey sich ein Vermögen hat/dergleichen Werck zn verderben?
IK. 75. Hastu nicht von einem Künstlergelesen/ der alle andere Künstler gegen eine grosseWette ausfoderre/wer dqs künstlichste Meister^_____ As stücke
x) Lozniti^nem z^ivnm ic>,llizlem,^) ^^etirmn iLstsitivum,