des Geistes 7. Hauptsiück. 175
weil auch diesen dreyfachen Mirckungen in denendreyResidcntzen^erSeeledieBcwegungs-K:afft ^derer äusserlichen Glicdmassen fast auf gleicheWeise unterworsscn ist/iedoch dergestalt das; im-mer hierbei) das Hcrtze mit seinen Begierden denVorzug hat.
'1'j>. 14s. Diese Begierden der Tbiere brau-chen die Bewegung der äußerlichen Gliedmassenordentlich darzu/ daß dadurch das Seyn und dieTeuerung des Viehes befördert werde. Sietreiben die zu dem Magen dienlichen Sinnligkei-ten darzu an/daß sie/wenn sie sich selbst gelassensind/ nur solche Speise und Tranck in quanco 6cquzli verlangen / als zu ihrer Datierung am ge-schicktesten ist/ daß sie orde^lich die Vermehrung'ihres Geschlechts zu gewinn Zeiten begehren/nach Art und Beschaffenheit des Saamcns derordentlich in dem Viehe nicht zu hitzig noch zu geilnoch in grösserer Huzmirat ist/ als es ihre Art er-fordert.
146. Die Begierden desHerhens indem Vieh treibet dieEinbildungs-KrafftdesGe-hirnesdarzu an/ daß/ob sie schon keine abii^i-ones machen und rechnen kan/dennoch eine vev-nunfftige Einbildung von alle dem hat/ was demViehe schädlich un nützlich ist/und dieBewegungder ausserlichen Glievmassen darnach ciisponiret/es sey nun inVertheydigung ihzes Leibes ode? iluerZungen wieder diegegenwärtigeGewalt oderGe-fahr/oder inSuchungunGebrauchung dienlicher