i?4 Versuch von dem Wesen
Mittel wieder Kmnckheilcn und Schäden / oderin Schutzsuchung bey andern Thieren oderMen-sehen.
I'K. 147. UndwieinderL^hrevon Geistesja so eine gewisse Wahrheit ist/daß gleich undgleich sich liebe/als z. E. in der Rechen-Kunst daß2.mal z. 6. sey/ also wird man befinden/ daß auchdie wildssten Thiere/wenn sie bey dem Trieb ih-rer Natur gelassen werden/ andre Thiere von ih-rer Art/ wieder andere Thiere beschützen / und kei-ne Feindschafft mit ihnen halten; ja auch die wil-desten Thiere von andrer Art nicht beleidigen/wenn sie nicht der Hunger oder die Brunst/ oderäusserlich« irririrung der Menschen darzu antrei-bet/ worvon für etlichen Jahren bey dem Schau-spiele zu Dreßden viel tausend MenschenZeugnißgebenkönnen.
I'K. 148- Der Geist des Menschen kömt dar-5 - jnne mit del^Geisiern andrer Cörper überein / Z )^ daß auch seine Seele bestehe / aus Licht und Lufft/.K)und daß dieserGeist demMenschen in denSaa-men und ihrer Empfängniß seine Gestalt giebst/seinen Leib formiret und darinnen wircket/ i) unddaß dieser Geist eines Wesens ist mit dem Geistder Thiere und Pflantzen/ u.s.w. noch vielmehraber mit dem Geist andrerMensclM/nur daß un-terschiedene Grade in Mischung dieses Geistessind: I) daß dieser Geist in dem Mensthen wirckt/^____^ daß
-) con5. lupr-i §.9. l,) vici.L.,T,l4,feczcz. i) Vlä.§.ZY,!)vi<t.K.S?.Zc>.