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Versuch Von Wesen des Geistes Oder Grund-Lehren, So wohl zur natürlichen Wissenschafft als der Sitten-Lehre : Jn welchen gezeiget wird, daß Licht und Lufft ein geistiges Wesen sey, und alle Cörper aus Materie und Geist bestehen, auch in der gantzen Natur eine anziehende Krafft, in dem Menschen aber ein zweyfacher guter und böser Geist sey / Auffgesetzet und allen Wahrheit liebenden zur Prüfung übergeben Von Christian Thomasen
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175
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de» Geistes 7-Hauptstück. '75

daß sie vermittelst der ausserlichen Sinne tonnenbegriffen werden/m) daß dieser Geist das Lebender Menschen ist / und wenn er wieder davonweicht/ die Menschen sterben/ n)daßdicserGcistinMenschen empfindet und sinnlich ist/n)und daßdiestr Geist in Menschen verständig und begierigist.?)

I'K. ,49. Wer den vorigen Satz zuerst lie-fet/ wird ibn für narrisch halten / weil darinnenfast alle Sahe andren k>kilc>t0pkis närrisch und, unverstandig scheinen. Wenn er aber bey ieden le-sen wird/was wir dieftrweqen in vorhergehenden' für Grund gelegt/wird diese Meinung bald weg-fallen. Es wird aber der Leser hierbey erkennen/warum es nöthig gewesen/ daß wir nns bey Be-trachtung des Geistes in andern Geschöpften solange auffgchalten / und deßwegen keinen Eckelempfinden.

15 0. Mit dem Geist der Steine und^ine-rslien hat der Geist des Menschen dieses überein/daß er in dem Menschen wiewol zu des MenschenSchaden/Steine Zenerirr, und die KräfftederKlZnerglien als Artzneyen odersonsten anzieht.

^ 1^151. Mit dem Geist der Pflantzen undBäume kömmt der Geist des Menschen uberein/daß er in dem Cörper des Menschen Saamen-Gefasse hat/ und macht daß der Mensch über derErden wächst.

rk.

iw)viä § z6. iec^. n) viii §. 4;.ü<A, o) vi^§6o. le<^.j>) V'«i.F.7».s«q,