, 76 Versuch von dem Wesen
^"ti. is!. Mit dem Geist der Thiere hat derGeist des Menschen diese Gleichheit / daß er indein Menschen einen Leib t'ormirt / der Augen/Ohren/ Nasen u.s.w-ein Hertz und Magen uHw- zum Gebrauch der Sinnligkeiten und Begier-den hat.
1'!^ ls?.So ist auch aus obigen BctraDtungen r) weitlaufftig zu sehen/ daß der mensch-liche Geist in icdcn Menschen/ wie in denen Thie-ren/ja in allen irrdischen Cörpcrn nur einer sey/vb er gleich unzehlich unterschiedene Kraffte hat-/x^4"^und"daß dannenhero die Lehre der PKilöinMH/- - <?L- -die dem Menschen drey Seelen / eine vernmWmge / sinnliche und wachsthümliche zuschreibet/ohne Grund ist/ man wolte denn dasjenige^Mwir obcn s) von den dreyen Bauchen derMiMgemeldet haben/ Hieher gpplicjren/ so könnte dieseLehre dergestalt gemildert werden / daß eine Sewle aber drey Haupt-Kräffte wären / deren eine imGehirne / die andere in Hertzen/ und die dritte imMagen ihre Wirckungen hätte. m6^li.V4. Mit dem Magen hätte es wohl seMRichtigkeit/daß man die wachsthümliche Krafftder Seelen dahin loZirtc/ weil doch Speise und-'Tranckitt Magen verdauet/ und von dar die er/»ehrende Kraffte in die Adern und Nerven/ auch'der Saamen in dieSaamen-Gefasse/und die ex-eremenca indiegchvrigen Eingeweide abgeson--deptwerden/aber mit dem Gehirne und Hertzenwürde ekmehr 6it?!<:uKäten geben.
q)cons.H.88k89. r)§Ao.uzlZisä §.,z8.s)§. I4l.le^-i.