des Geistes 7. Hauptstuck. 177
71,. iss. Denn zu geschweigen/daß dieheyd-Nischen ?Kiio5opKi selbst nicht einig sind / wie sieden Unterscheid der vcmünfftigen und sinnlichenSeelen deutlich exs,rimiren sollen/ dasist/ wiesiedie Sinne der Thiere von der Sinnligkeit desMenschen / oder diese von denen Gedancken derMenschen / und die sinnlick)e Begierde der Thierevon der sinnlichen Begierde des Menschen / oderdiese von dessen Willen entscheiden sollen/so sindsie auch nicht einig / was sie von diesen allen insGehirne / und was sie davon in das Hertz logirensollen/wovon umständlichzu erzehlen es allhier zuweitlaufftia fallen würde/ zumahlen hiervon all-bereit anderswo eines und das andre von uns be-rühret worden. Nur etwas weniges zugedencken/so ist bekandt/ daß man heute gemeiniglich die-ver-nünfftige Seele in das Gehirne setze/ aber vor al-ters lehreten etliche Mloloxni, derer Meinung^gQ-tvtiuz folget/ daß dieGedancken imHertzenwaren / von dar/wenn der Mensch auffwachte inden Kopffstiegen/und wenn er wieder einschlieffe/sich aus dem Kopffwieder ins Hertze retirirten.
'kl,. is6. Die neuen kKiloloxcki verwirrendie Sache noch mehr/ nicht nur weil sie denenThieren allewahrhaffte Begierden und Sinnlig,keiten nebst der Seele nehmen / und also bey demMenschen die Seele bald nirgendshin (nach ih-rer gemeinen Lehre / daß der Geist nirgends sey>bald ins Gehirne und daselbst in ßlgnZulam pi-»«Ism logiren ; bald einen Unterscheid unter derM Ein/