Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
353
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i. Kap. 5. Pronomen. §. 650.651. 35z

4. Ist der Mißdeutung einmahl durch ein De-terminarivum vorgebeuget, so kann in den folgen-den Fällen wieder ein Possessivum gebraucht werden:der Hochborhsmann ist dem Schiffer unter-geordnet und vertritt dessen Stelle in seinerAbwesenheit. Die Physik beschäftigt sichmir den Dörpern; ihre Absicht ist, derenZTIarur, oder die LTlarur derselben, ihre Eigen-schaften, und ihre Verhältnisse zu entdecken.

5. Noch bestimmter laßt sich die Zweydeutig-keit in vielen Fällen durch den Genitiv der Demon-strativen dieser, jener, oder der Zahlwörter dererstere, der leycere heben: Casus vertrauet demSilen alles an, weil jener (oder ersterer) vondieses (oder des lerzrern) Redlichkeit über-zeugt ist.

6. leblose Dinge, besonders sachlichen Ge-schlechtes, bekommen auch außer diesen Fällen, vor-nehmlich in der edlern Schreibart lieber ein Deter-minativum als ein Possessivum: das ist ein schö-nes Haus, wer ist dessen Besitzer, oder der Be-sitzer desselbenman hat das Schloß geplün-dert und dessen Thore abgebrannt; die Aus-senlinien des Aörpers stellen unsern Augendessen Gestalt vor; es kam ein Schiff undman schickte einen Offlcier an dessen Bord.

z. Demonstrative Pronomina.

§. 6;i. Die Demonstrativs zeigen gleichsam Von ihremmit Fingern auf einen Gegenstand, da denn dieser Gebraucheden nähern, jener aber den entfernter» Gegenstand überhaupt,bezeichnet. Der zeiget entweder ohne Nebenbegriffder Nähe oder Ferne, oder stehet verkürzt für dieser.Alle drey können sowohl vor ihrem Substantive ste«Adel. jL.Spr. U.25. Z hen,