Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
354
Einzelbild herunterladen
 

X

354 !. TH' 4.Abschn. Syntax.

hen, als auch ohne dasselbe, doch allemahl in Be-ziehung auf ein vorher gegangenes : wie ange-nehm duftet diese schöne Blume! meide dasLaster, denn nur dieses kann dich unglücklichmachen; der Vaum, der Scharren gibt, denFreund, den muß man schonen, Weiße. Jenerstehet auch zuweilen für das determinative derjeni-ge: ich neige mich mir Ehrfurcht gegen jenesNiesen, dessen Güte unendlich ist; sie suhlees, rvie sehr ihr jene tVürde mangelt, welchenur die Unschuld ertheilen kann; doch im Hoch-deutschen nicht so häufig, als im Oberdeutschen, woman es fast ohne Unterschied für dasselbe gebraucht.Es für dieser zu setzen, wenn ein naher Gegenstandbezeichnet werden soll, ist ungewöhnlich: du bistverständiger als deine Schwester, wenn jene(besser diese) gleich schöner ist, Gell.

Trennung §. 652. Alle drey können auch durch schärferevon Sub- Bestimmungswörter, selbst wenn diese wieder neueHantive»., Bestimmungen bey sich haben, von ihrem Sub-stantive getrennet werden: diese einer andernBelohnung würdige Tugend; jener von al-len verlassene Nlann. Nur nicht durch den Ge-nitiv des folgenden Substantives, diese der Sa-chen Beschaffenheit. S. §. 627.

Wenn sich gleich diese Pronomina, sowie alleübrige Bestimmungswörter, den bestimmten Arti-kel ausgenommen, auf ein vorher gehendes Prono-men beziehen können: so wird doch diese Beziehungin dem Genitive in den meisten Fällen zu hart.Dieser Thorheit ist erträglicher, als jenerZVeisheic; jener Göyen aber sind Silber. und Gold, Ps. uz. Ihnen noch ein Possessivumbeyzufügen, vermehret die Härte mit einem Sprach-

fehler,