Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
368
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z6Z i.TH. 4. Abschn. Syntax.

wenn es einmahl geseht worden, die folgenden Mahleverschwiegen werden: ich kam und fand ihnnicht; weil du nichts thust, beständig müßiggehest, immer tändelst, und sters außer dirbist, so kannst du auch nichts vor dir brin-gen; wo es in dem Nachsatze, als einem neuen Sa-tze wieder nothwendig wird. So auch in der drittenPerson, wenn das Subject einmahl genannt worden,es sey auf welche Art es wolle: er rvill und willnicht; der Fremde kam, reifere aber baldwieder roeg, wo zwey Satze in einen zusammengezogen worden. Aber: der Fremde kam zwar;aber er reifere bald wieder weg, wo beyde Sä-tze verschieden sind, daher in dem zweyten das Pro-nomen wieder nothwendig ist.

z. Wenn zwey sehr kurze Satze durch eineConjunctiv» verbunden, oder vielmehr in einen zu-sammen gezogen werden: wagst du es, undwillst, daß ich es thun soll; er habe es oderhabe es nicht; wo es aber auch stehen kann, undwillst du, und stehen muß, wenn die auf solche Artverbundenen Satze einige ja'nge haben: wagst du -es wider aller Freunde Rath, und willst du,daß ich es thun soll.

4. Das veraltete Verbum geschweige», fürschweigen, wird noch oft mit Weglassung des Pro-nominis der ersten Person, wie eine Partikel fürviel weniger g/brauebt: ich habe es nicht ge-sehen, geschweige gehöret; geschweige dessen.

Besonders §. 658. Es ist das Pronomen eines unbestimm-tes es. ten oder unbekannten Subjectes, sowohl eines an sichunbestimmten, es regnet, es donnert; als aucheines bestimmten, weieyes nur unbestimmt angekün-diget wird, es lebe der Aönig; es spricht der

Unweisen