Teil eines Werkes 
Bd. 2 (1782)
Entstehung
Seite
557
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2.K. Von der Folge der Wörter. §.8c>8. 557

che, allein weiter erstreckt sie sich auch nicht, eineneinigen eben nicht sehr beträchtlichen Fall ausge-nommen.

§. 808. Man merke noch vorläufig, daß so oft Fort-bey der Versetzung einzeler Begriffe mit ihrem Zu- Atzung,behör, ein Begriff in die Stelle des Subjectes tritt,welcher eigentlich nicht dahin gehöret, der Nomina-tiv oder das wahre Subject allemahl hinter das Ver-bum tritt, wie in der fragenden Wortfolge, weil esnun nicht mehr den Hauptbegriff ausmacht, aber dochdem Verbo so nahe als möglich ist, bleiben muß,und sich daher hinten au dasselbe anschließt, wenn die Stelle vor demselben einem andern Begriffseinräumen muß. Diejenigen Begriffe, welche aufsolche Art aus ihrer natürlichen Ordnung gezogen,und in die Stelle des PrädicateS gesehet werden kön-nen,, sind:

1. Ein Adverbium, als das Bestimmungs-wort des Prädicates, bestehe nun aus einem Um-standsworts, oder aus Einern Beschaffenheitsworte,oder auch aus einem Particip!»: noch immerliebst du Sclaverey und Mühe, siir du liebstnoch immer u. s. f. So auch: mächtig sinddie, welche mich hassen; dein ist alles, deinist der Tag, und dein ist diese Finsterniß der!7lachr; noch vor morgen soll es geschehen;dort strahlen die edelsten Wahrheiten; nachund nach wurden wir vertrauter; bettübtsollte er seyn^ gesagt ist es zwar leicht.

2. Der Infinitiv, welcher in der Wortfolgenicht anders, als wie ein Adverbium betrachtet wird:graben mag ich nicht; fragen wollte er dich^Doch läßt sich der Infinitiv nicht allemahl auf dieseArt hervor ziehen. Boy zwey Infinitiven wird diese

Verse-