562 i.TH. 4.Abschü. Syntax.
keine Schönheiten, ob man sie gleich anderer wesent-licherer Schönheiten wegen übersehen kann und muß,wenn die Härte nicht gar zu überwiegend ist.
2. Wenn die trennbare Partikel der zusammengesetzten Verborum aus' ihrer gewöhnlichen Stellegerissen wird. Eine solche Partikel ist allemahl dasstärkste Bestimmungswort des Verbi, und stehet als«in solches am Ende der Rede, der sie den völligen Auf-Muß gibt. Hier ist also ein wahrer und wesentlicherNachdruck, welcher in der Natur der Sache gegründetist. Nimmt man der Partikel diese Stelle, so kannman ihr keine andere als eine niedrigere geben, wel-che den Nachdruck aufhebt, und kein anderer Be-griff, welchen man in ihre Stelle setzt, kann denNachdruck ersetzen, weil die Partikel die stärkste Be-stimmung enthält. Wie widrig klingt nicht folgen-de Stelle: dann sehen Engel weinend an derHölle Zungen Bundsgenojsen. So auch: fortist er schon gegangen, weg wäre er gereiset^
z. Wenn ein Wort zum Nachtheil anderer,welche nothwendig voran stehen müssen, hervor ge-zogen wird, oder mit andern Worten, wenn ein Be-griff, welcher keinen Nachdruck gewähren kann, ei-nem andern vorgesetzet wird, welcher einen natürli-chen Nachdruck hat. Wer verstehet z. B. folgendeStelle: doch unnatürliches, wie schwer mansoft erkennet, weit schwerer wird dennoch Na-tur von Zxunst genenner^ Hall, wo die verschwie-gene Conjunction so die Dunkelheit völlig unerträg-lich macht.
4. Wenn der unkenntliche Casus des hervorgezogenen Aecusativeö eine Zweideutigkeit verur-sacht. Die Frenheir der- Inversion hat ihren Grundin der eigenen Declination der Nennwörter, daher
kann