568 >.TH. 4.Abschn. Syntax.
drey Theile, den Nahmen des Dinges, die Bestim-mung desselben, und das Verhältniß oder die Ver-bindung der Bestimmung mit dem Dinge. Dererste Theil oder das Ding, welches den Eindruck aufuns gemacht hat, heißt das Subject oder der Ge-gestand der Vorstellung, die beyden übrigen abermachen das prädicat aus; beyde zusammen ge-nommen heissen ein Say. Da die Rede nichtsanders N, als der hörbare andern vernehmliche Aus-druck unserer klaren Vorstellungen, so kann sie auchnicht anders beschaffen seyn, sondern sie zerfällt inSärze, deren jeder aus einem Subjecte und des-sen prädicate besiehet.Ton dem H. 812. Das Subject ist dasjenige Ding, vonSubjecte welchem eine Bestimmung gedacht oder ausgedruckt^^''^ wird, es bestehe nun aus einem selbständigen Dinge,die Rose ist eine schone Vlume; oder aus ei-nem unselbständigen Begriffe, so bald er nur einerBestimmung fähig ist, oder sich etwas von demsel-ben denken und sagen läßt: schwarz und weißistzwexerley; Land und Volk regieren hemmtdie Sorgen nie, Haged. In einer andern Be-trachtung ist das Subject entweder das wahre oderlogische Subject, dessen eigentliche Bestimmungder übrige Theil des Satzes ist; oder das gram-matische oder künstliche Subject, wenn vermö-ge der Inversion ein Begriff aus dem Prädicate indie Stelle des Subjectes gesetzet wird, um die Auf-merksamkeit vorzüglich auf denselben zu lenken, da- denn der übrige Theil des Satzes als das Prädicatdieses hervor gezogenen Begriffes betrachtet wird:graben mag ich nicht, für ich. mag nicht gra-ben; heirer war der Tag, für der Tag wa?heiter; wo ich und der Tag die logischen Sub-jecte ausmachen, welche aber durch die.Versetzung
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