264 i. Th. z. Abschn. Zusammensetzung.
das Übereinstimlnen; wo doch dasjenige beob-achtet werden muß, was davon schon im vorigengesagt worden.
lo. Das Verbum mit seinem Casu, wenn dieBedeutung nicht figürlich oder elliptisch ist, wie infuchsjchwänzen, ehebrechen, brandschayen,handhabe, - u. s. f. S. §. 4Z?. Folglich getheilt:Scurm laufe.,, Zur ?lder lassen, (ausgenom-men allenfalls das im gemeinen ieben übliche elli-ptische adcrlassen, wenn Ader ohne Artikel stehet,)Haushalten, Dank siegen, Arieg führen, dieZxrieg führenden Mächte.
Zwelfelhaf- §. 581. In zweifelhasten Fällen schreibt mante Me. ^ey Wörter lieber getheilt, als zusammen geseht,weil die Zusammenziehung nicht den mindesten be-greifflichen Nutzen hat, sondern vielmehr der Deut-lichkeit schadet, und die Menge der Worter für Wer-terbücher und Register ohne Noth vermehret. Einsmahl für künftig, dereinst, ist um der figürlichenBedeutung willen ohne allen Streit zusammen ge-setzt; zwey Mahl, drey Mahl u. s. f. würden esauch seyn, wenn Mahl hier um der Zusammen-setzung willen sein'e verloren hätte, zwey Mahlfür zwey Mahle. Allein die Dazwischenkunfteiner Präposition, zu drey Mahlen zeigt mir, daßMahl hier der Analogie derjenigen Wörter folget,welche mit Zahlwörtern im Singular stehen. Manschreibt also richtiger ein Mahl, zwey Mahlu.s.f. so wie man schreibt ein <^ag, zwey Pfund.Ist man zweifelhaft, ob man ein hundert, zweyhundert, oder einhundert, zweyhunderc schrei-ben müsse, so wird iman bey der letzten Schreibartam sichersten fahren, , und bey einer genauern Unter-suchung