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Unv dieses sind die allerersten gedruckten Bücher inder Welt. Sie hielten sich in dem Hause zum jun-ge»/ welches Gurrenberg gehörte, und von der Zeitan nur das Buchdruckerhauß genennet wurde, gantzstille und in geheim auf, damit ihre Kunst nicht ent-deckt würde." Faust brachte hierauf eine gross An-zahl Bibeln nach Pariß zum Verkauf. Weil aberdie Kaufer eine ausserordemliche Gleichheit darinnenfanden, die es noch vor geschrieben hielten, so be-schuldigten sie ihn einer Hererey, daß er auch genö-thl'get wurde Pariß zu verlassen. Er fiohe also in al-ler Eil nach Mayntz, und von dar nach Straßburg ,allwo er Johann NUcmeln die Kunst entdeckte.Der erworbene Gewinnst gab Gelegenheit, daß sichdie ersten Erfinder veruneinigten. Weil sich nunGuttenberg beleydiget befand, und vor GcrichtdieSache verlohr, so gieng er nach Straßburg und rich-tete daselbst mit einigen Gehülfen eineDnickenv an,welches um das Jahr 1455. geschahe. Weil es ihmaber auch hier nicht nach seinem Sinn gienq, so ver-fügte er sich 14;?. nach Haarlem und legte daselbsteine Drucksrey an. Der Ruf von der zu Haarlem errichteten Buchdruckerey kam bald nach Engelland,dahero der Eantzler von der hohen Schule zu OrforvThomas Bourchier sogleich Robert Tournornebst einem Kauffmann VOilhelm Caxton nachHolland schickte, Nachricht davon einzuziehen. Siewachten es auch so weit, daß sie Friedrich vonCorselles, einen Mitarbeiter des Guttenbercp,mit Gelo bestachen, und ihn nach Oxford überschiff-ten. Aller Wahrscheinlichkeit nach mag man dieseUntreue mit Genofleisch zu Straßburg , und mitHausccn zn Haarlem vermenget haben. Unterdessen

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