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„Sie waren endlich bis ans rothe Meer kommen, und„hatten in dieser Gegend amUfe« ihriger aufgeschlagen,„als ihnen Pharao mit 6c>o auserlesenen Wagen und al-„lcn übrigen Wagen Egyptcns, nebst der ganzen Reure-„rey und Fuß-Volk nachkam, und sich nicht weit von„ihnen, da es Abend ward, setzte. Zoscphus rechnet„dieses Heer auf ZOoOo Reuter und 200 000 Fuß-„Knechte. Klein muß es gewiß wol nicht gewesen seyn,„wo er gegen eine Armee von 6oo ooo Gerüsteten ange-„hen wollte. Wir wollen aber nur die Hälfte, ncmlich„2ZOIO Reuter, und ioo ovo Fuß-Knechte, nebst de-„nen Wagen, rechnen. Die Wolken - und Feuer - Säulesetzt sich die Nacht hindurch zwischen den Zsraeliten und„Egyptiern. Gott schickt darauf einen starken Ostwind,„der das Meer die ganze Nacht hindurch wegfülzrete und„trocken machte. Dann gehen die Jsraeliten trockenes„Fusses hinein, und die Egyptier ihnen nach, so daß jene„nun völlig hinüber, diese allesammt mitten in dem Mce-,>re waren. In der Morgen-Wache schauet Gott auf„daö Heer der Egyptier, lässet das Wasser wieder Hers,zkommen, daß dasselbe noch vor Morgens wieder in sei-„nen Strohm kommt, und also alle Egyptier crsaufsen,„daß nicht einer überblieb. Dis ist, was die biblische„Erzählung theils ausdrücklich sagt, theils nothwendig„in sich schließt.
§. 27. „Ich will hier alle die übrigen Umstände bey„Seite setzen, und nur den ungeheuren Marsch in Ver-„gleichung der kurzen Zeit, der Menge der Menschen„und Viehes, des unbequemen Weges, und der finstern„Nacht in Erwcgung ziehen. Da der Ostwind die ganze
„Nacht