5,viel zu wenig. Ich will den General heutiges Tages„sehr loben, welche bey der jetzigen so sehr ausgekünsiel-„ten Kriegs - Ordnung nur mit 100000 Mann einen„Marsch von etlichen Meilen in 8 bis 10 Tagen thu»„kann, so daß sie alle zur Stelle kommen. Und wer auf„die Marsche der Jsraeliten acht giebt, wird finden, daß„sie so langsam von einem Orte zum andern gezogen sind:„wie sie denn an den Berg Horeb erst im dritten Monate„kamen, wo sie nach Mosis erster Rechnung, in Z Tagen„zu seyn gedachten.
§. 29. ,,Es sraqt sich aber, wieviel Zeit die Israeli-„ten bey den Umständen einer Flucht am rochen Meere„gewinnen können. Ich will alles einräumen, was mög-lich ist; nur bitte ich mir ans, daß man den Jsraeliten„und ihren Ochsen und Karren keine Flügel gebe; und„daß man die See nicht anders mache, als sie gewesen,„und noch ist. Wollte man setzen, dieses Heer der Js-raeliten von ^000000 Menschen hatte sich nicht ins Ge-„vierte, sondern am Strande des Meeres in die Länge„gelaqert, und wäre also der See nicht allein naher gc-„wesen, sondern auch in breiten Reihen über den docke-„neu Boden der See gegangen: so wurde man etwas„annehmen, das theils nicht viel zur Geschwindigkeit,,hülfe: theils wider die Beschaffenheit der Sachen und„biblischen Geschichte ist. Ich sage, eines Theils würde„es zur Geschwindigkeit nicht viel helfen. Denn man„stelle so viel in einer Reihe, als einem jeden beliebt, so„wird die R'ihe so lang werden, daß Moses mehr als,,die qwne Nacht br nichte, es allen und jeden am änsser-,,sten Ende wissen zu lassen, daß sie aufbrechen sollten.
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