Ausgabe 
14 (30.4.1854) 18
Seite
137
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Vierzehnter Jahrgang.

Sonntags-Beiblatt

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Augsburger MKMung.

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Dieses Blatt erscheint regelmäßig alls Sountage. Der halbjährige Abounementsprel«'ltt kr., wofür e« durch alle lönigl. buyer- Postämter und alle Buchhaudlunger, bezogen werde« knuv.

Z«! Vermahlung Sr. Majestät des Kaisers Franz Joseph I.

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1'u lelix ^uslriii nulie. 1u lelix .-Vuslria nul»e,

Das ist ein altes Wott, So schallt es durch die Welt,

Das klingt mit mächtigem Zauber Vom adriatischen Meere,

Durch alle Zeiten fort. Bis hin zum nordische» Belt,'

lelix ^uslris nulie, '1'u lelix .^ustria nube.

Das ist ein froher Klang, Hoch oben im Himmelssaal,

Und Millionen singe» Singt's heute die Schaar der Engel

Und jauchzen den liebliche» Sang . Dem Kaiser und seine», Gcmal,

,

'I'u lelix ^ustiii» niibe, I'u lelix ^ustri.i nul»e.

O Lied! so lieb und traut Ruft auch der Dichter aus,

Dem jugendlichen Herrscher, Er hat nicht and'rc Gaben,

Der holden Kaiserbraut, Nicht andern Hochzeitöstnruß,

,

'I'u lelix .-Vuslriii nutze. Den er dem Kaiser weihet

O Wort! so sreundlich und gut Und semer liebliche» Braut,

Den Völkern und den Ländern, Auf die der König des Himmels

Die ruhe» in Oesterreichs Huth, Segnend hernicderschaut.

Frz. Xav. Schumacher.

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Zur orientalischen Krage.

ES ist erfreulich, wahrzunehmen, wie einmüthig und entschieden sich die kirch-lichen Blätter Deutschlands anläßlich des orientalischen Conflictes gegen die Bestre-bungen Rußlands aufsprechen. Allgemein ist die Besorgnis; vorherrschen?, daß,im Falle Rußland bei diesem Kampse siegen sollte, die Katholiken des Orienls das-selbe höchst traurige Loos befürchten müßten, unter welchem unsere katholischen Brü-der in Rußland seit lauger Zeit seufzen. Das zu Münster erscheinende Sonntags-blatt für katholische Christen spricht sich in dieser Beziehung in folgender Weise auS:

Uebersicht man die Ab- und Zuneigungen, die Ansichten und Meinungen, wiesie im Laufe der Zeit über die orientalische Angelegenheit sich entwickelt und gebildethaben, so gibt sich in Bezug auf Rußland ein merkwürdiger Umschwung der Ge-sinnung kund. Bekanntlich war nach dem Jahre 1,8-48 das Ansehen Rußlands umein Bedeutendes gestiegen; man setzte ein gewisses Vertrauen in den Charakter und