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7,
Filiponi
8. Feodosiani Pomarani oder PeSpopowtschini
9. Abacuni ^
10. Dosiiheowtschini
11. Czernobolzi
12. Jedinowerzi oder Blagoölowenije
13. Malorokoschiani
14. Kapitoni
15. Selesnewschtschini (sind sehr judenähnlich)
16. Sobotniki
17. Beßlowestniki
18. Chlistowtschini
19. Skopzi
20. Morelschiki
21. Tschuwstweimiki
22. Molokani
23. Samostrigolniki
24. Samokreschtscheniki
27. Anhänger deS verherrlichten Erlöser.
Die Anzahl dieser Secti'rer, welche man mit dem gemeinschaftlichen NamenRoskolniken bezeichnet, belauft sich auf etwa 5,000,000, und die Bekehrung derselbenist die einzige MissionSthäligkeit, welche die orthodore Kirche entwickelt, und ihrenBemühungen gelang es seit vielen Jahren, jährlich 10—15,000 derselben wieder ansich zu ziehen. Nächst der griechischen ist die katholische diejenige, welche die meistenBekenner zählt, nm so mehr, als die Bewohner des Königreiches Polen bis auf etwa500,000 durchaus derselben angehören, und auch die zu Rußland gehörigen, bei denverschiedenen Theilungen Polens abgerissenen ehemaligen polnischen Provinzen mitwenigen Ausnahmen nur von Katholiken deS griechischen unv lateinischen RituSbewohnt sind, welche letztere freilich durch Lift und Gewalt seit dem Jahre 1839 derMutterkirche entrissen worden sind, indem damals über 2,000,000 Katholiken vomgriechischen RituS durch einen ihrer Oberhirten zum Uebcrtritt genöthigt wurden. Dergegenwärtige Bestand der katholischen Kirche im gesammten Reiche beträgt 7,300,000Bekenner, wovon 240,000 in Polen dem griechischen, 60,000 im eigentlichen Nuß-land und den kaukasischen Provinzen dem armenischen, alle andern aber dem lateini»scheu Ritus angehören, von welchen wieder 2,707,000 auf das eigentliche Rußland,20,000 auf das russische Asien und 4,273.000 auf Polen kommen. Der katholischeKleruS des lateinischen RituS besteht aus dem Erzbischof von Mohilew mit den sechsBischöfen von: Samogilien zu Medniki, Wilna, Luck, Kaminiec, Minsk und Cherson ,2598 Weltpriestern bei 1873 Kirchen, 1768 Mönchen und Nonnen in 150 MönchS-und 32 Nonnenklöstern für daö eigentliche Rußland ; und auS dem Erzbischofe vonWarschau mit den scchö Bischöfen von: Wladislaw zu Kalisch, Segna mit Augustowo,Lublin, Plock, Sendomir und Po?lachien zu Janow, 897 Pfarreien mit 2199 Kirchen,359 Mönchs- und 48 Nouuenklöstern, 3600 Priestern, Mönchen und Nonnen. Dienoch vorhandenen wenigen uuirten Griechen im Königreiche Polen stehen unter denzwei Bischöfen von Chelm mit Belzi und SupraSk. Die armeuischeu Katholiken stehenunter dem Erzbischof von Nachitschcwan und dem Bischöfe von Mohilew von ihremRitus mit ungefähr 30 Priestern. Die nicht unirren Monophysilischen Armenier, ander Zahl 1,000,000 unter dem Patriarchen oder KatholikaS der gesammten armenischen Kirche zu Esehtmiazin und sechs Erzbischösen zu: Astrachan, Eriwan, TifliS , Karabag,Nachitschewan und Schirwan, und besitzen 965 Kirchen, 312 Kapellen und 30—40Klöster, dann 1249 Priester und Diacone und viele Mönche und Nonnen. DieLutheraner 3,165,000 an der Zahl, machen die Mehrzahl der Einwohner von Finn-
25.26.
JkonobarziSchtschelniki
Duchobarzi oder Melitopolitani