Ausgabe 
14 (27.8.1854) 35
Seite
273
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Vierzehnter Jahrgang.

Sonntags-Beiblatt

zur

Augsdurgcr PostMtung.

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27. August M- HA. 1854.

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Habsburg - Wlttelsbach.

Aus des deutschen Kaiserreiches BlumgefildeKani einflmal ein fürstlich hohes GattcnpaarNach Altötting zu Mariens Gnadenbilde ,Vor des goitgeweihten Tempels Hochaltar.

.IghiK? .<T Knieend dcmuthsvoll im Staub voll Gottvertrauen

Flehen sie die Hilf' der Gottesmutter an;Ihre düstern, trauervollcn Blicke schauenKümmernd hin auf die verfloss'ne Lebensbahn.

Ach! das Theuerste, nach was sich Gatten sehnen,Einen Sprossen, jeder Ehe höchstes Glück,Missen längstens sie mit hoffnungslosem Sehnen,Und beklagen tief ihr trauriges Geschick.

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Brünstig betend fleh'n sie zu Mariens Gnaden,Daß die Gottesmutter lege Fürsprach' ein,Daß von banger, kummervoller Sorg' entladenIhnen lächle ihrer Wünsche Hoffnungsschein.

Und ein seeleninn'ges, nie empfund'nes HoffenZu den frommen, Gott eraeb'nen Herzen spricht;Eine hohe Freudenpsorte stehet offen,

Denn ihr süßes, dunkles Ahnen täuschte nicht.

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Einen Sohn schenkt ihnen Gott voll Gnadcnfülle,

Kraftvoll, hoffnungsreich an Körper und an Geist,

Seinem HauS ein neuer Stern, nach Gottes Wille,

Dessen Güte es mit Daukcsjubcl preißt.

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In des Hauses n-chstverwandtem hohem Stamme

Blüht der Schwester eine zarte Blnme auf,

Himmlisch, schön uud fromm glc.cht sie dem Gotteslamme.

Engclrein ist ihres Lebens schöner Laus.

Aus dem Stern ist ein- Sonne nun geworden,Die mit Glanz des Vaterlandes Rund erhellt,Wärme, Licht und Krast verbreitend aller Orten;Ob dem neuen Feuerstrahle staunt die Welt.