Lehrern und Lehrerinnen, zu Aerzten und Hebammen, .zu Kate-> dieselben ernähren, erziehen?" — „Werden Kinder krank, schrieb
chisten und Priestern, selbst zu Missionären, immer-also zu einersegenrcichcn Bestimmung, erziehen zu lassen.
Man suchte, bald nachdem die Kunde von dem schönen Unter-nehme» weiter sich verbreitet hatte, die Nachrichten über die Ge-wohnheit der Chinesen, viele neugeborene Kinder absichtlich demTode Preis zu geben, in Zweifel zu ziehen, hicmit des Bischofs
der Lazarist Patcr Mouly schon vor einigen Jahren aus Peking ,so wollen die Eltern durchaus nicht, daß sie im Haus sterben:um sie unkenntlich zu machen, schwärzen sie ihnen das Gesicht,werfen sie auf die Straße und überlassen sie hier ihrem Schicksal.Einige jedoch waren so glücklich, von Christen aufgehoben, getauftund verpflegt zu werden."
Bemühen als ein nutzloses, auS falscher Voraussetzung hcrvvrge- Auf den Umstand, daß in den Königreichen China, Siamgangenes darstellen zu können. War es Irrthum, war es Plan? ^ und Cochinchina vaS Geld selten, mit wenigen Mitteln Vieles auS-Rcgte sich hierin jener Geist, der in dem alten Europa , wo es zurichten sey, stützte nun der Hochwürdigstc Bischof den Gedanken,ihm möglich, in jeglicher Gestalt wivcr die Kirche auftritt, mit!auf englisch -chinesischem Boden cin Haus zu bauen und Brüderverbissenem Grimm hinüberblickt über die Meere, wo immer sie^und Schwestern einer religiösen Genossenschaft dahin zu senden,eine neue Stätte ihrcö Wirkens sich ersieht, dem Herrn einen.welche die losgekauften Kinder in Pflege nähmen. Ein solchesWeinberg anlegt und der Arbeiter, die dessen Pflege sich angelegen HauS könnte zugleich zum Absteigequartier der GlaubcnSboten Die-se»» lassen, viele findet? Nehmen wir das Erstcrc, als das Ver-uien, die darin erzogenen Kinder würden später durch das Landzeihlichc an! Berichte, die deinem Zweifel Raum lassen, können sich verbreiten, und der Einführung des Christenthums mit rcich-denselbcn belehren. Schon der Erste, dem wir einige Nachrichten lichem Erfolge vorarbeiten. So habe einst der große Papst Gre-übcr China verdanken, Marco Polo, meldet uns, daß Kublay/gor noch als Abt von St. Andreas den Ankauf englischer Sklavender zu dem bereits von seinen Vorfahren eroberten nördlichen und hiedurch die Verbreitung des Christenthums in England be-China auch den südlichen Theil dieses Landes sich unterwarf, ^wcrkstelligt; so habe Carl der Große junge Sachsen in Corbeysolche Kinder aufsuchen und erziehen lasse. Der Venctianer vcr- erziehen lassen und durch sie das Land dem Glauben gewonnen:sichert, daß jährlich mehr als zwanzigtauscnd Kinder ausgesetzt. AehnlicheS ließe sich auch jetzt in Bezug auf China bewerkstelligen,würden, aber dnrch die Fürsorge des Chans dem Tode entrissen, Bedenkt man, welche große Summe jeder Chinese kostet, derwürde ein Theil von kinderlosen Reichen angenommen, der Nest, in dem chinesischen Kollegium zu Neapel zum Christenthum erzogenträte in die Dienste oder unter die Kriegsheere der Tartaren. ^ und zum GlaubcnSboten gebildet wird, bedenkt man, wie geringDiese Rettung beruhte aber nur auf dem persönlichen Willen des die Zahl der Zöglinge ist, die während eines Jahrzehcnds ausdamaligen Herrschers, das Aussetzen der Kinder blieb als cinge-^ jener Anstalt in ihr Vaterland zurückkehren; wie spärlich mithinwurzelte Sitte. Sie bestand vierhundert Jahre später noch in un- die Erfolge ihrer Thcitigk.it sind, da hier wohl mit der vollcstcngeschwächter Gewohnheit. Der holländische Gesandte Johann Bedeutung das Wort kann angewendet werden: die Ernte ist groß,Nicuhof, der in der Mitte des siebcnzehnten Jahrhunderts China .der Arbeiter sind Wenige, bittet den Herrn der Ernte, daß erdurchreiste, spricht davon in sincn Nachrichten über dieses Land: ^ Arbeiter sende, so darf man wol'l gestehen, daß einzig an dasIlet Lv/untseliup cier Keerlgnrgeue-Oüt-Inclisellö Lom-, Gelingen di.seS schönen Vorhabens die Hoffnung sich knüpfen dürfte,pggnie orr «len grollten t-irtariseüen ducin, den regen-^die Christianisirung dieses unermeßlichen Reiches mit größerem Er-voordigen Keiner van Lliinn. Er gibt II, 46. mehrere Be- folge zu unternehmen und mit geringerem Aufwand unendlich mehrwcggründe dafür an: worunter auch die Lehre von der Seelen-!zu leisten, als dem chinesischen Collcgium zu Neapel und der Pro-wanderuug. '1'v clever ovrsulce, sagt er, >vort dit omliren- paganda zu Rom möglich. Wenn aber vollends im Verlaufe dergen der Minderen geennins in t'ueimeli^K, maar voor Zeit es geschehen könnte — was sich leicht denken läßt — dieseeenen ^eder in l'onvnliuur geduan. ! Anstalten mit jenen, in dem Lande selbst nnternommcncn Bcmrihun-
Dcr russische Collcgicnrath Peter Dorcl berichtet in einem gen in eine znsa nmenwirkende Verbindung zu bringen, dann dürfteder neuesten Werke über China i^8ent annevs en Lliino, ?aris auch ü''cr China die Morgenröthe aufgehen und der Tag anbrechen.1842.): „Viele arme Bewohner von Canton werden durch die j Hiezu stiftete der Bischof seinen Verein, ausschließlich demNoth gezwungen, ihre Neugcbornen zu verlassen. Häufig fallen genannten Zwecke gewidmet, den Umfang des Werkes dem Segendiese armen Crcaturcn der Gefräßigkeit von Hunden anheim, der göttlichen Vorsehung anheimstellend. Indem vorzüglich KinderDürftige erziehen, um hiedurch für ihr eigenes Bestehen zu sorgen, demselben beitrcten sollen, wird hiedurch den Eltern ein leichtesjunge Leute zu Schauspielern, zu feilen Dirnen, den beiden ein- Mittel an die Hand gegeben, die Gesinnungen thätiger Liebe undtäglichsten Gewerben im Lande. Ich hörte, es sey einst selbst Dankbarkeit gegen den Erlöser in ihnen hervorzurufen, zu nähren,bei den Reichen gewöhnlich gewesen, viclc neugeborene Kinder des Wenn das Kind des Wohlhabenden für das Kind des Armen,weiblichen Geschlechts zu erwürgen, weil eine große Zahl von welches bloß sein Gebet zu steuern vermöge, den monatlichen SousTöchtern den Eltern zur Schande gereichte. Das war wenigstens beitrage, so übe es ein gutes Werk schon damit, daß es dieUebung in der Provinz Fo-Kien." — Nach englischen Berichten Theilnahme daran jenem möglich mache, und werde so zwischenwurden in der einzige» Stadt Peking jährlich über 3000 Kinder Allen das Band christlicher Einigung enger geknüpft. Da fernerauf den Schindanger geworfen, diejenigen nicht gerechnet, welche dem Verein dieselbe organische Einrichtung, wie demjenigen zuvon Pferden zertreten, von Hunden verzehrt, bei der Gebnrt Verbreitung des Glaubens, gegeben werde, könne er zugleich alserwürgt, an Mohamedancr verkauft, oder an Orte geworfen wer- Vorbereitung dienen, um mit dem cinundzwanzigstcn Altcrsjahreden, wo man sie nicht cntdcckcn kann. Der P. Jojet, Gene- diesem bei,utrelen. Denn über dieses hinaus Dürfen nur Diejcnig-nral-Procurator der Propaganda zu Macao, schrieb seinem Bruder in demselben verharren, welche ihren Beitritt auch zu jenem dar-zu Anfang des Jahres 18ä1: „Viele Kinder werden den Missio- thun könne». Eine weise Bestimmung, d.imit nicht durch dasnärcn für drei, sechs Franken zum Kauf angeboten, mit dem Bei- Besondere dem Allgemeinen und, was in unserer beweglichen Zeitsatz: wenn man dieselben nicht nehme, sehe man sich gezwungen, so leicht, durch das neu Aufkommenve dem länger Bestehendensie zu tövtcn. Nun wäre das Ankaufen zwar leicht, wie aber ^Eintrag geschehe. Die Beisteuer soll regelmäßig seyn, um auf