Ausgabe 
(5.5.1896) 37
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Gefangenschaft je-den eine gewisseVorsicht und ließes auch hier gerathenerscheinen, die Neu-gierde zu unter-drücken.

Nur einmal wardderMaulthiertreiberangeredet.

Was hast Dudenn unter DeinemMantel, Joab?"fragte ein Weib miteinem großen Krugauf dem Kopf, indemsie, die sonderbareLastdesMaulthieresmusternd, stehenblieb.

Ein Bündel derersten reifenFrüchte,ein Hebeopfer, De-borah," antworteteJoab mit Nachdruck.

Es werden baldmehr, viel mehrniedergehauen wer-den," sagte daS alteWeib düster,derHerr wolle sie ver-derben, die syrischenSchnitter!"

Joab sah den be-sorgten Blick desAtheners.

Fürchte nichts,Fremder, kein Heb-räer wird uns ver-rathen, Deborah isttreu wie Gold, ichkenne sie sehr wohl."

In Judäa hatman kein langesZwielicht; der jungeTag hüpft beinahemit einem Sprungeauf seinen Thron.Die Erde war langein Sonnenlicht ge-badet,bevor der lang-same Zug die ein-same Wohnung inden Hügeln erreichthatte. Wie dank-bar warLycidas fürdie Abgeschiedenheitjenes wilden Ortes;hier war Sarah vorallen Nachstellungensicher.

Hadassah hatte,als sie am vorher-gehenden Morgen

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