ae⸗Eiſes. Der Aufſeher bemerkte, daß
ſie ſich ſorgfaͤltig von einem unter ih⸗—nen abgeſondert hielten. Er fragte ſieum die Urſache. Dieſer Menſch, wardie Autwort, hat am 2. und 3. Sept.1792. den Heuker gemacht. Bekannt-lich wurden an jenen 2. Schreckensta—2 J 24*gen in den Gefaͤugniſſen von Paris uͤber1I0,000. Gefangene ohne alle gerichtli-che Procedur durch jakobiniſche Blutund Schreckensmaͤnner hingemordet.Paͤris, den 10. Febr.
Lant dem Dekret der Nationalkon—vention muß nun wirklich die Aſche desMarats, verabſcheuten Audenkens,ausdem Pantheon weggeſchaft werden,ohnerachtet ſie in feherlichenn Zug derBeyſetzung derſelben beyg exxcchut hatte.— Der Badzuber in welchem Ma—rat ermordet wurde, und der auf demCarouſſelplatz aufgeſtellt war, wird auchweggenonmen.— Eine unſerer heuti-gen Zeitungen verſichert: der Friede
mit den Deutſchen ſey der Abſchlieſſung
nahe.— Noch immer iſt in der Na⸗—tionalkonvention, nichts vorgekommen,wie man Holland behandeln ſouach mehrern neutralen
vor-
zuͤglich nach Daͤnnemark uͤud—52
den ſind Berichte abgegangen, daß die
hollaͤndiſche Schiffe ſich vor den eugli—
ſchen Kapers in Acht nehmen ſollen.—Hannover , den 9. Febr.
Der Schaufpieldireetor Großnann hatſich in einem am verwichenen Montagezu Hannover aufgefuͤhrten Nachſpiel:Wer wird ſie bekommen 2 von einemSoldaten, ſo viele Ungereimtheiten undbeleidigende Ausdruͤcke gegen das Pu⸗—blikum ſowohl, als ſogar gegen Koͤni—ge ꝛc. erlaubt, daß die Regieruug fuͤr
gut gefunden hat, ihn heute bey Waſ—-
ſer und Brod auf 6. Tage nach demGefaͤuguiß zu ſchicken.Haͤag, den 6. Febr.
Der General Pichegruͤ hat verlangt,daß innerhalb einem Monat auſſer12000. Ochſen, 200,000. CentnerWaitzen, 5. Millionen Rationen Heu,jede zu 10 Pfund, 5. MillionenScheffel Haber, 150,000. paar Schuhe.20, paar Stiefel 20,000. Roͤcke
vo
und Weſten von Tuch 40,.paarHoſen, 150,000. lange Hoſen vongrobem Zeug, 200,000, Hemden, und50,000. Huͤte geliefert werden ſallen.— Durch die nele Obrigkeiten iſt bereitsdie Wuͤrde des Erbſtatthalters, und al—ler Adel auf ewige Zeiten in ganz Hol—laud aufgehoben worden. Wegen denAßignats wird naͤchſtens von Seitender Franzoſen eine Erdffnung geſchehen.Die Frauzoſen verlangen auch ein Ver—zeichniß ales Verndgens des Erbſtatt-halters, das er zuruͤckgelaſſen, und ei-ne Specifieation aller Guͤter, die denUnterthanen ſolcher Maͤchte zugehbdren,mit denen Fraukreich in Krieg begrif—fen iſt. Die bisherigen Directoren deroſtindiſchen Compagnie ſind bereits eut-laſſen; alles ſoll ſo viel moͤglich, auffranzoͤſiſchen JFuß eingerichtet werden.Maynz, den 13. Febr.
Das Waſſer faͤllt ſehr langſam, dochiſt es bereits aus der Stadt. Geſternund heute ſind wieder mehrere Deſer—teurs gekommen. Die untere Hart—muͤhle iſt ganz zuſammengeriſſen, unde ohere ſo wie die neuen Aulagen auf-m Sand auch ganz ruinirt. Heutewurde ein kayſerl, kdnigl. Officier miteinem Trompeter von dem hieſigenGouvernement mit Depeſchen in dasfranzoͤſiſche Hauptquartier abgeſchickt.
Nach Ausfage der Deſerteurs, iſt diefranzoͤſiſche Armee nur 170 bis 18000.Mann ſtark.. So bald eine Bruͤcheuͤber den Rhein kann geſchlagen wer—den, wird faſt unſere ganze Garniſonabgeloßt, unter andern werden die Sach—ſen die Pfaͤlzer abldſſen.
Fraukfurt, den 16. Febr.
Die Korps des Herrn Generallieu—tenants Grafen von Kalkreuth, beſte—hend aus 10. Eskadrous von Bahreuth-10. Eskadrons Koͤhler Huſaren, denInfanterieregimenterꝛ von Schladen und Maunſtein, nebſt einigen Faͤſelier—battallions, und das des Herrn Gene-ralmajors von Ruͤchel, beſtehend aus10. Eskadrons Goͤckiug(Ebenſche)Huſaren, aus ſeinem eigenen Regi—menten, daun einigen Fuͤſelierbattallionsnebſt Vatterien, ſind im Begriffe, uͤber
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